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LINZ. ÖGK-Betriebsrätin Martina Blutsch-Zehetner wurde mit 100 Prozent der Stimmen zur neuen Vorsitzenden der Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen (FSG) in Linz gewählt. Ein besonderes Anliegen ist Blutsch-Zehetner die soziale Absicherung von Arbeitnehmern.

Martina Blutsch-Zehetner, neue FSG-Regionalvorsitzende in Linz (Foto: FSG OÖ/PHOTO-GRAPHICS Hillinger-Perfahl OG)

„Sichere Pensionen und der Erhalt und Ausbau unseres solidarisch finanzierten Gesundheitssystems sind mir ganz besonders wichtig“, beschreibt die Gewerkschafterin ihre Motivation für ihr Engagement. „Wir haben uns stets gegen ein Zurückdrängen des öffentlichen Pensionssystems und für das Umlagesystem stark gemacht. Eine Weiterentwicklung des öffentlichen Pensionssystems muss für alle Männer und Frauen eine eigenständige Existenz- und Lebensstandardsicherung im Alter gewährleisten. Wir fordern eine raschere Harmonisierung des Pensionssystems, das alle Versichertengruppen umfasst und somit faire und gleiche Bedingungen schafft und eine abschlagsfreie Pension nach 45 Jahren“, betont Blutsch-Zehetner.

Gute Arbeit, gutes Einkommen, funktionierende Mobilität

Betriebsrätin ist sie aus Leidenschaft, weil ihr gute Arbeit für alle Menschen ein großes Anliegen ist. „Dazu gehört auch ein entsprechendes Einkommen. Wir fordern deshalb einen kollektivvertraglichen Mindestlohn von 1.700 Euro quer über alle Branchen“, meint Blutsch-Zehetner. „Ich setze mich aber auch für ein attraktives öffentliches Verkehrsnetz mit Stadtbahn und neuen Buslinien ein, damit die Wege von und zur Arbeit möglichst angenehm bewältigt werden können und viele Menschen auf Bus und Bim umsteigen.“

Blutsch-Zehetner übernimmt den FSG-Regionalvorsitz von Beatrix Soder. Sie ist stellvertretende Betriebsratsvorsitzende der ÖGK Landesstelle Oberösterreich und Mitglied im Zentralbetriebsrat. Zudem engagiert sie sich als Arbeiterkammerrätin, in der Gewerkschaft GPA, bei den ÖGB Frauen und in der Linzer SPÖ. Die Linzerin ist verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn.

Zu ihren Stellvertretern wählten die Delegierten Strabag-Betriebsrat Albert Brunner, die Personalvertreterin am Linzer Magistrat Karin Decker und voest-Betriebsrat Klaus Haidinger.


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