Voest: „Wir haben uns bestmöglich vorbereitet“
LINZ. Die Ukraine-Krise beschäftigt ganz Europa und auch die heimischen Unternehmen sind betroffen - wie zum Beispiel die Voest.

Derzeit decken Erneuerbare Energien nur 31 Prozent bzw. knapp ein Drittel des Bruttoinlandsenergieverbrauchs in Oberösterreich. Der weitaus größere Teil speist sich aus den Fossilen Energieträgern Erdgas mit 22 Prozent, Kohle 23 Prozent und Mineralöl mit 24 Prozent. Oberösterreich ist beim Bruttoinlandsenergieverbrauch zu über 70 Prozent von Energieimporten abhängig und gibt dafür jährlich rund 2,4 Milliarden Euro aus. Im Rahmen der Ukraine-Krise könnte das zum Problem werden für heimische Unternehmen. Derzeit sei die Situation jedoch noch schwer einzuschätzen, heißt es zum Beispiel auch von Seiten der voestalpine, die Rohstoffe aus dem Osteuropäischen Land bezieht.
Alternative Lieferanten
Der Linzer Konzern bezieht einen Teil des Eisenerzes bzw. der Pellets aus der Ukraine. „Wir haben uns bereits in den vergangenen Wochen auf verschiedene Szenarien bestmöglich vorbereitet“, so die Voest. Aus heutiger Sicht sei die Versorgung der Produktionsbereiche für die nächsten Monate durch eigene Lagerstände jedoch abgesichert. „Wir gehen davon aus, unseren Rohstoffbedarf über diesen Zeitraum hinaus durch unsere anderen Rohstofflieferanten abdecken zu können.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden