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LINZ. In Zeiten von Klimawandel und steigenden Benzin- und Dieselpreisen wird nachhaltige Mobilität immer wichtiger. Dies zeigt sich auch bei den heimischen Firmen.

Symbolfoto (Foto: Weihbold)
Symbolfoto (Foto: Weihbold)

Der Linzer Automationsspezialist Keba zählt zu den Pionieren im Bereich E-Mobilität. Das Unternehmen hat bereits vor über zwölf Jahren, als die Elektromobilität noch in den Kinderschuhen steckte, damit begonnen, Ladestationen zu entwickeln. Ein unternehmerisches Risiko, das sich jedoch als Investition in die Zukunft herausstellte. Aktuell nimmt die E-Mobilität stark zu. Dennoch: „Rund um das Thema Laden von Elektroautos bedarf es noch viel Aufklärung und Beratung. In Verbundenheit mit unserem Standort in Linz und dem OÖ Wirtschaftsraum haben wir uns deshalb entschieden, hier in Linz-Urfahr einen lokalen eMobility Store zu eröffnen und so interessierten Personen ein entsprechendes Angebot zu bieten“, so Gerhard Luftensteiner, CEO der Keba Group. Dieser wurde nun in der Leonfeldner Straße 2 eröffnet. Neben der Beratung und dem Verkauf wird der eMobility Store zukünftig auch für Schulungen und Informationsveranstaltungen genutzt. Die E-Mobilitätsexperten von Keba und der Linz AG werden hier unterschiedliche Schwerpunktthemen wie zum Beispiel „Laden im Mehrparteienwohnbau“, „E-Mobilität in Hotellerie und Gastronomie“ oder „Essenzielle Informationen für Autoverkäufer“ behandeln. Dies soll sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen erleichtern, auf E-Mobilität umzusteigen.

Radchallenge und MINA-App

Doch nicht nur der Umstieg auf E-Mobilität ist Thema: Unternehmen setzen auch zunehmend auf das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel. So motiviert die Stadt Linz ihre Mitarbeiter mit der Aktion „Linz fährt Rad“ umzusteigen. Speziell bei Distanzen bis zu sieben Kilometern gibt es im Stadtverkehr kaum eine schnellere Alternative als das Rad. Bereits 30 Minuten Bewegung pro Tag steigern die persönliche Leistungsfähigkeit, senken das Krankheitsrisiko und bauen Stress ab. Die Radaktion soll es erleichtern, Bewegung im Alltag unterzubringen. An der Radaktion 2021 beteiligten sich insgesamt 228 Betriebe mit 166 Teams. Von den 460 Teilnehmern wurden insgesamt 424.936 Kilometer mit dem Rad zurückgelegt. Diese Distanz entspricht vergleichsweise rund elf Erdumrundungen und brachte über 80 Tonnen CO2-Ersparnis. Am 28. März startet die diesjährige Aktion. Und auch die Sparkasse OÖ hat mit ihrer Mobilitätsapp MINA – #miteinandernachhaltigmobil einen Schritt gesetzt für nachhaltige Mobilität. „Durch laufend neue Challenges, Rating und Features können sich die Kollegen untereinander messen und einzeln oder in Teams gewinnen“, so Maximilian Pointner, Vorstandsdirektor der Sparkasse OÖ. Schon vor der Einführung durfte sich die Bank dafür im Herbst 2021 über den Sieg bei der Climate Impact Challenge 2021 des Trend-Magazins und des Klimaschutz-Start-ups Glacier in der Sonderwertung “Einbeziehung der Mitarbeiter“ freuen.


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