Forderung nach mehr Polizisten nach versuchter Vergewaltigung
LINZ. 120 Polizisten mehr für Linz - mit dieser Forderung hat sich schon der vergangene Gemeindetrat beschäftigt. Nach einer versuchten Vergewaltigung nahe des Hauptbahnhofs bestärkt FPÖ-Sicherheitsstadtrat Michael Raml die Forderung. Er fordert zudem ein Überdenken der Migrationspolitik. Auch ÖVP-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer reagiert entsetzt.

Der Linzer FP-Sicherheitsstadtrat Michael Raml sieht im gestrigen Vergewaltigungsversuch im Postverteilerzentrum die schockierende Bestätigung, dass sowohl mehr Polizisten für Linz und als auch die konsequente Abschiebung krimineller Asylwerber überfällig sind. „Dieses schreckliche Verbrechen schockiert nicht nur ganz Linz, sondern ganz Österreich. Es darf jetzt keinesfalls als Einzelfall abgetan und zur Tagesordnung übergegangen werden!“ Raml stellt erneut zwei Forderungen an ÖVP-Innenminister Gerhard Karner: „Wir haben in der letzten Gemeinderatssitzung besprochen, dass rund 120 Polizeibeamte in der Landeshauptstadt fehlen und eine diesbezügliche offizielle Forderung an die Bundesregierung beschlossen. Wir brauchen diese Beamten für mehr Präsenz und Prävention, aber auch für eine noch effizientere Aufklärung. Der ständige Unterstand an Exekutivkräften ist unerträglich und unverantwortlich. Außerdem muss die Bundesregierung endlich dafür sorgen, dass straffällige Asylwerber konsequent außer Landes gebracht werden.“
Linzer Integrationsbüro und Migrationsbeirat gefordert
Raml sieht in dieser Straftat ebenso die Bestätigung für seine langjährige Forderung, dass das städtische Integrationsbüro sowie der Migrationsbeirat mit allen Kräften an der Integration mitwirken müsse anstatt Probleme konsequent zu ignorieren. Raml fordert ein generelles Umdenken im Bereich der Migrations- und Integrationspolitik: „Wir erleben ständig, dass verschiedene NGOs die Abschiebungen von Asylwerbern mit allen rechtlichen Mitteln bekämpfen, bis der Staat nachgibt und diese Personen in Österreich bleiben können. Überlange Verfahren sind dadurch keine Ausnahme, oftmals müssen es die Betroffenen einfach nur aussitzen. Gerade linke Politiker müssen endlich auch einsehen, dass nicht alle Zugewanderten Engel sind und dass die Kriminalitätsstatistiken jährlich eine deutliche, traurige Sprache sprechen“, so der FPÖ-Politiker, der sich diesbezüglich mit dem FPOÖ-Klubobmann Herwig Mahr einig ist. „Überproportional strafrechtlich auffällig sind insbesondere Asylwerber aus Afghanistan und dem Nahen Osten“, erklärt Raml, der sich gleichzeitig bei der Polizei für das rasche Einschreiten bedankt.
Hattmannsdorfer: „Ich bin entsetzt“
„Ich bin über dieses unglaubliche Verbrechen zutiefst entsetzt und die Täter muss die volle Härte des Gesetzes treffen“, so ÖVP-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer. „Wer unsere Werte nicht achtet und das Strafrecht verletzt, hat keinen Anspruch auf einen Weiterverbleib in unserem Land! Das Verfahren zur Aberkennung des Asylstatus muss möglichst rasch eingeleitet werden.“


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