Solarkraftwerk über die Ebelsberger Umfahrung für nachhaltigen Strom
LINZ. Eine Idee zur Gewinnung von nachhaltiger Energie wirft die FPÖ in den Ring: Sie fordert eine Überdachung der A7 im Linzer Süden und der Ebelsberger Umfahrung mit Solarpaneelen.

Schon vor der gegenwärtigen Energiekrise ist die Gewinnung erneuerbarer Energie verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Diesbezüglich regte die Linzer FPÖ die Überdachung geeigneter Straßenabschnitte mit Solarpaneelen an. „Insbesondere die A7 südlich des Bindermichltunnels bietet günstige Voraussetzungen für die Erprobung der Einhausung mittels Solarpaneelen“, so der freiheitliche Fraktionsobmann Grabmayr.
Seitens der zuständigen grünen Ministerin Gewessler kam keine positive Reaktion auf den Vorschlag. Nun adaptieren die Linzer Freiheitlichen ihren Vorschlag, um eine Umsetzung in städtischer Kompetenz zu ermöglichen. Aus Sicht der Freiheitlichen bietet sich eine Überdachung eines Teils der Ebelsberger Umfahrungsstraße zwischen Voest und dem Mona-Lisa-Tunnel besonders an. Mit der Überdachung kann die Straße einen dringend notwendigen Beitrag zur Energiegewinnung leisten, ohne dass dafür eigens neue Flächen versiegelt werden. Bereits versiegelte Flächen wie die Ebelsberger Umfahrungsstraße könnten eine weitere Zusatzfunktion erhalten
Kosten noch zu klären
„Zu klären wären die Kosten für so ein Kraftwerk, denn die Module müssten natürlich lichtdurchlässig sein, damit den Verkehrsteilnehmern genügend Tageslicht zur Verfügung steht. Es ist natürlich auch wichtig, zu wissen, welche Strommenge damit gewonnen werden kann. Mittels einer Studie könnten auch diese Fragen geklärt werden“, sagt Grabmayr. „Die Anschubfinanzierung soll durch den Linzer Klimafonds erfolgen. Erhaltung und weiterer Ausbau finanzieren sich bei Erfolg des Modells von selbst. Die gewonnene Energie wird ja mitten in Linz direkt in die Anlagen der Linz AG eingespeist und hoffentlich zu einem fairen Preis der Stadt Linz vergütet. Wenn wir in Linz tatsächlich die Innovationshauptstadt sein wollen, dann müssen wir auch bei der Energieerzeugung die Nase ganz vorn haben.“


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