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LINZ/OÖ. Trotz Kostensteigerung alleine bei der ersten Bauetappe von rund 13 Prozent (34 Millionen Euro) hält Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner (FPÖ) fest: „Der Westring wurde gemeinsam begonnen und soll auch gemeinsam weitergeführt werden“. In einer Arbeitsgruppe soll die Kostenerhöhung exakt dargelegt werden.

Es ist mit einer Kostensteigerung der ersten Bauetappe von rund 13% zu rechnen. Das entspricht rund 34 Mio. Euro. (Foto: Weihbold)

„Die A 26 Linzer Autobahn ist eines der wichtigsten Projekte zur Verbesserung der Verkehrslage in Linz sowie im Umfeld der oberösterreichischen Landeshauptstadt. Mit Errichtung der A 26 wird künftig ein Großteil des Verkehrs auf die neue Autobahn verlagert und das städtische Straßennetz entlastet. Neben den Linzern profitieren künftig vor allem auch die Pendler aus dem westlichen Mühlviertel von der neuen Strecke“, fasst Landesrat Günther Steinkellner die Wichtigkeit des Infrastrukturprojektes zusammen.

Massive Preissteigerungen bei Material und Energie

Die massiven Teuerungs- und Inflationsentwicklungen machen auch am Westring nicht Halt. Es ist mit einer Kostensteigerung der ersten Bauetappe von rund 13% zu rechnen. Das entspricht rund 34 Mio. Euro. Ein überwiegender Großteil dieser Kosten ist den Preissteigerungen bei Material, Energie und durch die Corona-Situation bedingt. Dass die Teuerungen mit rund 13% verhältnismäßig geringgehalten wurden, ist dem guten Baumanagement geschuldet. Die generelle Baukostenindexsteigerung im Bereich des Tunnelbaus liegt mit rund 30 Prozent wesentlich höher.

Gefährdung des Projektes „fahrlässig“

Für Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner wäre es fahrlässig, das Projekt trotz Kostensteigerung zu gefährden. „Wir wissen um die durch Teuerung und Inflation hervorgerufenen Herausforderungen die vor uns liegen. Diese können nur mit einem gemeinsamen Kraftakt bewältigt werden. Das bedeutet für alle Stakeholder eng abgestimmt und Seite an Seite für eine erfolgreiche Projektdurchführung einzustehen“, so Steinkellner.

In einer eigenen Arbeitsgruppe von Asfinag, Land OÖ und Landeshauptstadt Linz wird die Kostenerhöhung im Detail besprochen und exakt dargelegt. Die Arbeiten an der Westringbrücke laufen auf Hochtouren. Bereits im Herbst 2024 soll die Brücke für den Verkehr nutzbar sein.


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