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Wohnen wird teuerer: Mieten bleiben relativ konstant, Energiekosten steigen

Anna Stadler, 13.06.2022 14:12

LINZ. Der Wohnraumbedarf in Oberösterreich - und vor allem in Linz - ist groß. Damit Wohnen leistbar bleibt, auch angesichts der steigenden Energiekosten, ist der soziale Wohnbau von enormer Bedeutung, betonen Landeshauptmann-Stv. Manfred Haimbuchner (FPÖ) und FPÖ-Stadtrat Michael Raml.

Mit den steigenden Energiepreisen wird Wohnen teurer. (Foto: Andrey Popov/AdobeStock)
Mit den steigenden Energiepreisen wird Wohnen teurer. (Foto: Andrey Popov/AdobeStock)

Der soziale Wohnbau in OÖ fußt auf einem auf lange Sicht geplanten Bauprogramm. Besonders Linz hat davon profitiert. Alleine im letzten Jahr wurden in Linz knapp 400 Wohnungen gefördert errichtet. Das heißt: Fast jede fünfte geförderte Wohneinheit Oberösterreichs entsteht in Linz, wo 2021 zusätzlich 1.660 Wohneinheiten saniert wurden. „2019 betrug die Nettomiete in Linz 5,70 Euro, 2021 5,80 Euro. Die Daten der Statistik Austria belegen dies klar und zeigen, dass Linz – als florierender und attraktiver Wirtschaftsstandort – immer noch leistbaren Wohnraum bietet. Spürbar teurer wird es für die Mieter hingegen bei den Betriebskosten. Diese stiegen alleine in den letzten beiden Jahren um fünf Prozent“, so der für Wohnbau zuständige Landeshauptmann-Stv. Manfred Haimbuchner (FPÖ) und FPÖ-Stadtrat Michael Raml.

Stolperstein Energiekosten

Besonders die Energiekosten sind ein wesentlicher Bestandteil der gesamten Wohnkosten. Im Median machen diese etwa 23 Prozent der gesamten Kosten aus. In Anbetracht weiter steigender Strom- und Gaskosten wird sich dieser Wert weiter erhöhen. Besonders wichtig sei daher der geförderte Wohnbau, der leistbaren Wohnraum bietet. Im Jahr 2022 investiert die Wohnbauförderung 30 Millionen Euro zusätzlich, die die gestiegenen Kosten für Neubauten abfedern.


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