Linzer Süden bekommt neue Beratungsstelle
LINZ. Auf einen steigenden Bedarf nach Beratung und Therapie reagiert die Stadt Linz mit dem Ausbau des Angebots im Linzer Süden. Die Errichtung der weiteren Beratungsstelle bedeutet eine flächendeckende Versorgung für Familien.

Die beiden vergangenen Jahre waren besonders für Familien, Kinder und Jugendliche herausfordernd und haben im Institut für Familien- und Jugendberatung in Urfahr einen hohen Bedarf an Beratung und Therapie mit sich gebracht. Mit September 2021 wurden daher zusätzlich zwei Stellen für klinische Psychologen geschaffen. Nun ist ein Ausbau des Instituts für Familien- und Jugendberatung in Linz Süd geplant, der eine große Entlastung für dort lebende Familien mit sich bringen soll. Die Etablierung der neuen Beratungsstelle wird für den Beginn des kommenden Jahres anvisiert.
Neue Beratungsstelle im EKIZ
Für das neue Beratungsangebot vor Ort im Süden werden die bereits bestehenden Räumlichkeiten des Eltern-Kind-Zentrums Ebelsberg genutzt. Dieses ist im Stadtteil seit mehr als 25 Jahren etabliert. Die beiden Sozialarbeiterinnen des Eltern-Kind-Zentrums kennen viele Familien des Stadtteils und bieten bereits jetzt Einzel- und Paarberatungen an. Durch die Erweiterung zu einer psychologischen Beratungsstelle kommt zum Angebot eine kostenlose psychologische Diagnostik für Kinder, sowie Psychotherapie im Einzel- und Gruppensetting hinzu.
Bedarf soll vollständig abgedeckt werden
Das Institut für Familien- und Jugendberatung in Urfahr könnte künftig den Bedarf in Linz Nord und Mitte abdecken, das Eltern-Kind-Zentrum Ebelsberg in Linz Süd. Das Familienzentrum Pichling mit dem Angebotsschwerpunkt Väterarbeit und gewaltpräventive Burschen- und Männerarbeit rundet das Angebotsspektrum ab.
Hörzing und Blöchl betonen Notwendigkeit
„Gerade in Zeiten wie diesen ist eine solche Einrichtung für Kinder und deren Familien von größter Bedeutung. Pandemie, Krieg, Klimawandel sind enorme Belastungen, die sich bei Kindern und Jugendlichen durch psychische Probleme äußern“, weist Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Karin Hörzing (SPÖ) auf die Wichtigkeit einer weiteren Beratungsstelle hin.
„Wir sehen es als unsere soziale Verantwortung, Kinder und Jugendliche bei der emotionalen Bewältigung unsicherer Zeiten zu unterstützen. Damit aus ihnen gesunde und resiliente Erwachsene werden, die am gesellschaftlichen Leben und dem Arbeitsmarkt teilnehmen können. Wir nutzen die Möglichkeit, im bestehenden Eltern-Kind-Zentrum unser Beratungsangebot mit zusätzlichem Personal auszubauen“, sagt Personalreferentin Vizebürgermeisterin Tina Blöchl (SPÖ).


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