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OÖ/LINZ. Nach der Halloween-Krawallnacht in der Linzer Innenstadt kündigt SPÖ-Landesparteivorsitzender und designierte Landesrat Michael Lindner (SPÖ) ein „online- und offline-Aktionsprogramm“ an, um potenzielle Mitläufer rascher zu erreichen und von Gewaltbereiten zu trennen. Klar sei aber: Es gehe auch um „klare Kante“ gegenüber dem gewaltbereiten Kern der Randale.

SPÖ-Landesparteivorsitzender und designierter Landesrat Michael Lindner (Foto: Volker Weihbold)
SPÖ-Landesparteivorsitzender und designierter Landesrat Michael Lindner (Foto: Volker Weihbold)

„Klare Kante muss Null Toleranz gegenüber dem gewaltbereiten Kern heißen, um polizeilich und juristisch mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln vorzugehen“, so Lindner, designierter Nachfolger von Landesrätin Birgit Gerstorfer.

Lindner stehe zudem in Kontakt mit Integrations- und Jugendlandesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP), um über gemeinsame Projekte im Jugendbereich zu sprechen. „Wir müssen die uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen und alle politischen Kräfte bündeln, damit wir einerseits potenzielle Mitläufer rechtzeitig erreichen und andererseits gemeinsam die Jugendarbeit in Oberösterreich stetig weiterentwickeln.“

Online- und Offline-Aktionsprogramm

Neben den polizeilichen und juristischen Maßnahmen brauche es langfristige Maßnahmen: „Diese neuen Phänomene müssen jetzt ganzheitlich mit einem Aktionsprogramm angegangen werden. Dazu braucht es niedrigschwellige Jugendarbeit - vor allem im Online-Bereich. Deswegen werde ich sofort nach meiner Angelobung als Landesrat kommende Woche den Auftrag geben, ein Konzept zur Online-Jugendarbeit für Social Media-Plattformen zu entwickeln. Je direkter der Kontakt, umso rascher kann man diesen Trends auch entgegenwirken!“, ist Lindner überzeugt.


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