Keine Chance für Hacker
LINZ/OÖ. Die Zahl der Cyber-Attacken steigt ständig an und wird in Österreich auf rund 30.000 pro Tag geschätzt. Auch viele Linzer Unternehmen sind davon betroffen. Bei der Veranstaltung „Digital vernetzt und ausspioniert“ der WKO Linz-Stadt gaben Experten den Mitgliedsbetrieben Tipps gegen digitale Bedrohungen.

Der Verlust von hochsensiblen Unternehmensdaten kann existenzbedrohend sein. Dessen sind sich die Entscheidungsträger inzwischen zwar bewusst und die Etats für IT-Security wachsen. Die Sicherheit selbst tut das leider oft nicht im gleichen Maße.
„Mittlerweile sind auch Linzer Unternehmen immer wieder von Cyber-Attacken betroffen. Hackerangriffe, Datenklau und Sabotageakte können jeden treffen, vom Kleinstunternehmen bis hin zum Industriekonzern“, so Thomas Denk, Leiter der WKO Linz-Stadt.
Eine neue Studie „Cybersecurity in Österreich“ wurde gerade von der KPMG gemeinsam mit dem KSÖ veröffentlicht.
- 100 % der Unternehmen haben in den letzten 12 Monaten eine Phishing-Attacke erlebt.
- 57 % wurden in den letzten 12 Monaten Opfer von Social-Engineering-Attacken.
- Bei 33 % kam es in den letzten 12 Monaten zu Ransomware-Angriffen.
„Datendiebe haben es oft leicht“
„Einfach mehr Geld zu investieren, nützt nämlich nur bedingt. Wenn die Mitarbeiter nicht sensibilisiert sind, verpuffen die teuersten Sicherheitssysteme nutzlos. Datendiebe haben es oft leicht, durch Aushorchen von Personen Zugang zu firmeninternen Informationen zu erhalten“, so Klaus Schobesberger, Obmann der WKO Linz-Stadt.
Experten gaben Auskunft in Linz
Aus diesem Grund hat die WKO Linz-Stadt ihre Mitgliedsbetriebe eingeladen, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Bei der Veranstaltung mit dem Titel „Digital vernetzt und ausspioniert – sind Sie sicher, dass Sie sicher sind?“ haben Experten mit praxisorientierten Informationen rund um das Thema Cyber-Security Bewusstsein geschaffen und Tipps gegen digitale Bedrohungen gegeben.


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