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LINZ. Die Linzer Volkspartei fordert eine rasche Umsetzung ihres Antrags auf Schließfächer in der Innenstadt. Bestätigt fühlt sie sich durch einen Medienbericht über die Pläne der Post, 1.000 Telefonzellen in Paket-Stationen umwandeln zu wollen.

Statt die Einkäufe durch die Stadt zu tragen, sollen Innenstadt-Besucher diese künftig in Schließfächern deponieren können, so die Forderung der Linzer Volkspartei. (Foto: Jonas Ginter/stock.adobe.com)

Laut „Kurier“ plant die Post, rund 1.000 alte Telefonzellen zu Paket-Stationen umzubauen. Noch dieses Jahr sollen entsprechende Pilotprojekte in Linz und Niederösterreich starten. Die Klubobfrau der Linzer Volkspartei, Michaela Sommer, sieht darin einen Beweis für den Bedarf an Schließfächern in der Innenstadt. Ein entsprechender Antrag der VP im letzten Gemeinderat vor der Sommerpause wurde dem Wirtschaftsausschuss der Stadt Linz zugewiesen.

Leerstandsnutzung

Die Volkspartei erwartet sich durch die Maßnahme eine Belebung der lokalen Wirtschaft. Gleichzeitig fehle es Personen, die mit dem Zug, dem Fahrrad oder zu Fuß in die Innenstadt kommen, derzeit an Möglichkeiten, ihre Einkäufe bequem zwischenzulagern. Für die Schließfächer sollen Leerstände entlang der Landstraße genutzt werden, was den zusätzlichen Vorteil der Verringerung von Leerstand mit sich bringe.


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