Sprechtag "Sicherer Schulweg" am 20. September
LINZ. Der Linzer Mobilitätsreferent Martin Hajart lädt am 20. September zum Sprechtag „Sicherer Schulweg“ in den Klosterhof. Betroffene Eltern können dort Gefahrenstellen melden, die dann geprüft und nach Möglichkeit entschärft werden. Vergangenes Jahr wurden beim Sprechtag viele Stellen gemeldet und auch adaptiert, um die Sicherheit zu erhöhen. Parallel dazu starten die Linzer Freiheitlichen eine eigene Kampagne zum Thema.

„Die Sicherheit am Schulweg hat höchste Priorität. Deshalb legen wir ganz besonderes Augenmerk darauf und ersuchen um Hinweise, wo Gefahrenstellen lauern, um diese entschärfen zu können“, sagt Vizebürgermeister Hajart (ÖVP). Er appelliert zum Schulstart an alle Verkehrsteilnehmer, rund um die Bildungseinrichtungen besonders aufmerksam zu sein. „Die nötige Vorsicht gilt auch für die Eltern bei der Auswahl der Stellen, an denen man das eigene Kind aussteigen lässt.“
Aktuelle Projekte auf Schulwegen
Ein aktuelles Projekt, das zu einer Erhöhung der Sicherheit am Schulweg beitragen soll, ist der Radweg beim Ramsauergymnasium. Gemeinsam mit Lehrern und Schülern wurde die Radwegführung vor und um die Schule besprochen, die bauliche Umgestaltung soll noch dieses Jahr erfolgen.
Weitere Beispiele sind die Fußgängerkreuzung vor der Michael-Reitter-Schule, die geänderte Kiss-and-Ride Zone bei der Stifter-Volksschule oder die Begegnungszone bei der Volksschule Froschberg (gültig ab Herbst). Geprüft wird derzeit, inwieweit das morgendliche Verkehrschaos bei der Volksschule und Mittelschule in der Zeppelinstraße durch bauliche Maßnahmen verringert werden kann. Bei der Bertha-von-Suttner-Schule und der Volksschule 45 Hausleitnerweg wird die Errichtung einer Schulstraße geprüft. Bei Letzterer ist auch eine Elternhaltestelle geplant, wo Kinder gefahrlos aussteigen können, ohne dass andere Verkehrsteilnehmer blockiert werden.
Linzer FP mit Kampagne
Die Linzer Freiheitlichen starten indes eine eigene Kampagne für mehr Sicherheit am Schulweg. Im kommenden Gemeinderat wollen sie einen Antrag einbringen, der auf die Evaluierung des Zustandes der Wege rund um Schulen abzielt. An mehreren Kommunikationsständen wollen sie Anliegen zur Thematik entgegennehmen, um diese dann gesammelt dem Verkehrsreferenten zu übermitteln. Sicherheitsstadtrat Michael Raml wird an drei Terminen vor Ort sein, am Mittwoch, 13. September ab 7 Uhr am Taubenmarkt und um 11 Uhr im Lentia sowie am Donnerstag, 15. September ab 12 Uhr vor dem EKZ Kleinmünchen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden