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LINZ. Vier Projekte diskutierte der Gestaltungsbeirat in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause, davon erhielt eines grünes Licht.

  1 / 2   Der Entwurf von Kleboth und Dollnig erhiehlt grünes Licht vom Gestaltungsbeirat. (Foto: Kleboth und Dollnig ZT GmbH)

Erster Punkt auf der Tagesordnung war die vierte Etappe des GWG-Projekts Wimhölzel-Hinterland im Franckviertel. Als „logisch und gelungen“ bewerteten die anwesenden Mitglieder die Platzierung eines Supermarkts, der ins Erdgeschoß Richtung Ebenhochstraße blickend, gegenüber des dortigen Kiosk, kommt. Bei der Freiraumgestaltung sieht man noch offene Punkte, das Projekt wird für die weitere Klärung an die Planungsvisite übergeben.

Wie die Oberösterreichischen Nachrichten berichten, waren in der Sitzung nur zwei Mitglieder – Rüdiger Lainer und Landschaftsarchitektin Carla Lo – anwesend.

Erweiterung des Ordensklinikums Barmherzige Schwestern

Ein Großprojekt ist die Erweiterung des Ordensklinikums der Barmherzigen Schwestern, eines der größten Krankenhäuser in Oberösterreich. Geplant ist eine Modernisierung, was etwa größere OP-Säle bedeutet oder auch Zweibettzimmer anstatt Vierbettzimmer für die stationäre Aufnahme. Weil das Projekt umfangreich und komplex ist, sprach sich der Beirat für eine Wiedervorlage aus.

„Mit dem Ordensklinikum haben wir als Stadt einen bedeutenden Partner, der wesentlich die Gesundheitsversorgung in Linz mit garantiert. Neben der äußerst wichtigen Verbesserung und Modernisierung in diesem Bereich, wünschen wir uns im Zuge der Umbauten auch eine Neugestaltung des öffentlichen Raums mit Begrünungen und größerer Aufenthaltsqualität, um auch hier einen Mehrwert für die Bevölkerung zu erreichen”, so Planungsstadtrat Dietmar Prammer zum Projekt.

Überarbeitet werden muss auch ein Wohnprojekt in Katzbach in Urfahr, der Beirat entschied auf Wiedervorlage.

Zustimmung für Projekt in der Langgasse 8-10

Grünes Licht gab es für das bereits in vorigen Sitzungen diskutierte Projekt Langgasse 8-10. Der Gestaltungsbeirat sah seine Vorschläge als umgesetzt an, so wird etwa der Platz vor dem Gebäude mehr Baumpflanzungen zulassen. Das Projekt war ursprünglich als zehngeschossiges Wohngebäude geplant, der Beirat empfahl eine völlige Neukonzeption und einen Architekturwettbewerb. Bauwerberin WertSecure entschied sich stattdessen für einen Architektenwechsel. Das Architekturbüro Kleboth und Dollnig erntete für seine Pläne im Juni viel Lob, das Gremium empfahl dennoch eine Wiedervorlage.

Nun gab es für die Pläne Zustimmung – bestehen wird das Gebäude aus zwei Bauteilen auf einem zweigeschossigen begrünten Sockel. Das höhere der beiden wird insgesamt elf Geschoße haben und sich an eine bestehende 30 Meter hohe Brandmauer „anlehnen“. Der Entwurf enthält auch eine kleinteilig strukturierte Ziegelfassade. Die Freiraumgestaltung wird in der Planungsvisite ergänzt, was damit zu tun haben dürfte, dass Landschaftsarchitektin und Gestaltungsbeiratsmitglied Carla Lo involviert ist. Somit hätte Rüdiger Lainer in der Sitzung nur mit sich selbst darüber diskutieren können.


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