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LINZ. Das Campus-Areal rund um die Johannes-Kepler-Universität Linz steht aktuell im Mittelpunkt der städtebaulichen Entwicklung - Tips hat berichtet - der Masterplan war am Donnerstag auch Thema im Linzer Stadtsenat. Anders als die Grünen und LinzPLUS befürwortet die Linzer ÖVP den Standort der neuen Digital-Uni nahe der JKU. Dafür brauche es aber eine optimale Verkehrsanbindung, wird eine Verlängerung der Straßenbahn vorgeschlagen.

Symbolfoto - Straßenbahn in Richtung Universität (Foto: LINZ AG)
Symbolfoto - Straßenbahn in Richtung Universität (Foto: LINZ AG)

Aktuell läuft ein Architekturwettbewerb zur Errichtung des neuen „Institute of Digital Sciences Austria“ nordöstlich des bestehenden Uni-Campus. Das finale Ergebnis wird für März 2024 erwartet. 

Mit dem Masterplan zur Entwicklung des Areals sollen auch Unternehmens-Ansiedlungen ermöglicht werden, mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP gab es eine Mehrheit. Die Grünen etwa befürchten die Zerstörung des Grüngürtels um die JKU.

Mehr zum Thema: Weiterentwicklung des Linzer Univiertels schreitet voran

ÖVP: Straßenbahn soll verlängert werden

ÖVP-Vizebürgermeister Martin Hajart hingegen sieht mit der Digital-Uni eine „Jahrhundertchance“, die bestmöglich genutzt werden müsse. „Deshalb hat die Linzer Volkspartei heute im Stadtsenat auch dem Antrag zur 'Erstellung einer Untersuchung für eine Erweiterung des Univiertels in Linz- Auhof' zugestimmt. Allerdings gilt es, dabei auch die Verkehrsagenden entsprechend zu berücksichtigen“, sagt Hajart. Er bezieht sich auf die Errichtung der Regionalstadtbahn.

Er fordert aber auch eine Straßenbahnverlängerung ins Gelände der Digital-Universität. „Dort soll ein echter Verkehrsknotenpunkt entstehen, damit die Studenten und auch die Professoren möglichst komfortabel und schnell hingelangen. Damit wären Stadtregionalbahn und Straßenbahn ideal verbunden. Die Verlängerung der Straßenbahn jetzt gleich mitzuplanen und durchzuführen, ist ebenfalls eine Jahrhundertchance. Auch damit würde man die Linzer, die im Auhof wohnen, nachhaltig vom Verkehr entlasten und so die Aufenthaltsqualität enorm steigern“, ist Hajart überzeugt.


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