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Neujahrsempfang der Stadt Linz: Bürgermeister blickt optimistisch auf 2024

Anna Fessler, 12.01.2024 10:21

LINZ. Am Donnerstag, 11. Jänner lud Bürgermeister Klaus Luger zum traditionellen Neujahrsempfang ins Alte Rathaus – inklusive des gemeinsamen Sauschädel-Anschnitts mit Landeshauptmann Thomas Stelzer. Rund 700 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und dem öffentlichen Leben folgten der Einladung.

  1 / 5   Rund 700 Gäste folgten der Einladung zum Neujahrsempfang der Stadt Linz ins Alte Rathaus. (Foto: Volker Weihbold)

In seiner Rede skizzierte das Stadtoberhaupt die wesentlichsten Herausforderungen und Schwerpunkte für das noch junge Jahr 2024. Dabei ließ er es sich nicht nehmen, auf Erfolge im vergangenen Jahr hinzuweisen: das Lido Sounds etwa sei ein Musterbeispiel dafür gewesen, wie man mit neuen Möglichkeiten umgehen kann. Im Tourismus habe man den „Turnaround“ nach der Covid-Pandemie geschafft und was den Sport betrifft gleich zwei neue Stadien eröffnet.

Kultur- und Sportstadt

Auch heuer arbeite man mit großem Elan daran, das eigene Profil als Kultur- und Sportstadt zu schärfen, mit Highlights wie dem Brucknerjahr mit dem 50-jährigen Geburtstag des Brucknerhauses, der zweiten Auflage des Lido-Sounds, dem Pflasterspektakel sowie dem Linz Marathon und dem Upper Austria Ladies Tennisturnier.

Digitalisierung und Innovation

Darüber hinaus liegt der Fokus weiterhin auf der Festigung und dem Ausbau von Linz als Innovationshauptstadt. Hier spielen digitale Leuchttürme, wie etwa das Ars Electronica Center, ebenso eine gewichtige Rolle wie der Innovations-Hauptplatz. In den städtischen Schulen werden 1,7 Millionen Euro in deren Digitalisierung investiert. Innovationen sollen auch aus den Hochschulen kommen – wie der neuen IT:U, der Johannes Kepler Universität mit der neuen Business School und der Kunstuniversität. Die Stadt will daher auch die Weiterentwicklung des Universitäts-Viertels forcieren.

Klima- und Industriestadt

Auch will sich Linz als Klimastadt positionieren, dafür werden von 2024 bis 2027 Milliarden in die Dekarbonisierung investiert, oder mit einer Fassaden- und Dachbegrünungsoffensive konkrete Schritte gesetzt. Ein großes Augenmerk liegt auf der Energiewende – vom Wärmewandler über eine Photovoltaik-Offensive bis hin zum Wasserstoff-Zentrum und der Forschung an Greentec-Steel in Zusammenarbeit mit relevanten Unternehmen. Die Linzer Zukunft werde wieder Richtung Industrie gehen, allerdings Richtung einer dekarbonisierten Industrie. „Ich bin überzeugt, dass wir das schaffen werden“, zeigte sich das Stadtoberhaupt dabei optimistisch.

„Linz bleibt Lebensstadt“

Linz bleibe auch 2024 Lebensstadt, die sich durch einen Mix aus sozialem Engagement, der Förderung eines wirtschaftsfreundlichen Umfeldes, der Etablierung von stadtplanerischen Landmarks und einer bedarfsorientierten, verantwortungsvollen Stadterweiterung auszeichne, resümierte der Bürgermeister.


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