LINZ. Das Linzer Hafenviertel sowie der angrenzende Stadtteil sollen hochwassersicher gemacht werden. Die geschätzten Projektkosten betragen rund 40 Millionen Euro. Am Dienstag, 6. Februar erfolgte der Spatenstich für den Hochwasserschutz.
Mit dem Projekt „SAFE Port of Linz“ wird im Hafen ein mobiler Hochwasserschutz und ein Hochwasserschutztor errichtet, zudem wird der bestehende Trenndamm abgedichtet. Ab geplanter Fertigstellung im Sommer 2025 sollen diese Maßnahmen den Linzer Handelshafen, die Betriebe der Firmen Plasser und Theurer sowie Öswag und das rundum angrenzende Industriegebiet vor einem 300-jährigen Hochwasser schützen.
Sicherer Hafen
Beim Spatenstich anwesend waren Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne), Landeshauptmann Thomas Stelzer (VP), der für Hochwasserschutz zuständige Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne), Bürgermeister Klaus Luger (SP) sowie LINZ AG-Generaldirektor Erich Haider. Landeshauptmann Stelzer betonte die Bedeutung des Linzer Hafens für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich und meinte: „Alleine deshalb ist ein dem aktuellen Stand der Technik entsprechender Hochwasserschutz enorm wichtig. Der Hochwasserschutz macht den Linzer Hafen buchstäblich zu einem sicheren Hafen.“
Projekt kostet rund 40 Millionen Euro – EU, Bund und Land fördern
Die genehmigten Kosten betragen rund 40 Millionen Euro, das Bundesministerium für Klimaschutz fördert das Projekt mit rund 14 Millionen Euro, das Land Oberösterreich mit rund 8,5 Millionen Euro und die EU mit rund 11,8 Millionen Euro. Die restlichen Projektkosten (5,6 Millionen Euro) tragen die Linz Service GmbH und die JMT Beteiligungs GmbH im Verhältnis 66 Prozent zu 34 Prozent.
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