Schwache Konjunktur: Umsatz- und Gewinnrückgang im 3. Quartal bei voestalpine
LINZ. Die schwache Konjunktur dämpft auch das Ergebnis der voestalpine in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2023/24.

Der Umsatz fiel mit 12,4 Milliarden Euro um 8,8 Prozent niedriger als im Vorjahr (13,6 Mrd. Euro) aus. Der Gewinn (EBITDA) sank um 31,7 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging im Vorjahresvergleich auf 713 Millionen Euro zurück (von 1,1 Milliarden Euro).
Geschäftszweige entwickeln sich unterschiedlich
Insgesamt habe der internationale Stahl- und Technologiekonzern von seiner globalen Aufstellung und seiner Branchendiversifikation profitiert. Positiv entwickelt hat sich der Energiebereich, auch der Geschäftsbereich Railway Systems verzeichnete laut voestalpine eine gute Nachfrage. Auch im Bereich Luftfahrt setzte sich der positive Trend in den ersten drei Quartalen weiter fort.
Die Konsumgüterindustrie sowie die Bau- und Maschinenbauindustrie würden hingegen eine unverändert schwache Nachfrage zeigen, vor allem der Werkzeugbau. Die Nachfrage aus der Automobilindustrie blieb stabil, der Bereich Lagertechnik zeigte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres weiterhin eine gute Auslastung.
CEO Eibensteiner: „voestalpine ist mit ihrer breiten Ausrichtung solide aufgestellt“
„Der erwartete Konjunkturrückgang war in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres deutlich spürbar. Insgesamt ist die voestalpine allerdings aufgrund ihrer breiten Ausrichtung in unterschiedlichen Marktsegmenten und Wirtschaftsregionen solide aufgestellt. Entscheidend wird allerdings sein, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes sichergestellt wird. Kernpunkte hierfür sind der Ausbau der erneuerbaren Energieversorgung und der Netze sowie die Verlängerung der Strompreiskompensation bis 2030“, fasst Herbert Eibensteiner, CEO der voestalpine AG zusammen.
Der Vorstand der voestalpine AG erwartet unter der Prämisse keiner unvorhersehbaren wirtschaftlichen Verwerfungen für das Geschäftsjahr 2023/24 unverändert ein EBITDA in einem Bereich um 1,7 Milliarden Euro.


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