Xiling ist in die Linzer Altstadt umgezogen
LINZ. Der Zeitpunkt passt perfekt: Vor 40 Jahren wurde das XILING von Caroline Binder-Pöstinger als eines der ersten ökologischen Modegeschäfte gegründet. Damals in der Volksgartenstraße beheimatet, übersiedelte es nach 20 Jahre in die Rainerstraße. Mit April – wie könnte es anders sein – abermals nach 20 Jahren – zieht das XILING in die Altstadt und ist somit im Herzen von Linz angekommen.

Mode, in der man sich wohlfühlt, Mode, die Spaß macht, Mode, die sorgsam mit Mensch und Umwelt umgeht: So kann man das Sortiment des XILING in aller Kürze beschreiben. Klassisch-sportlich, witzig unkonventionell und außergewöhnlich ist ein weiterer Versuch eine Vielfalt einzufangen, die man sehen, fühlen und anprobieren muss.
Seit 2020 ist Janna Meta Binder für die Geschicke des XILING verantwortlich. Sie ist für ihr Gespür in Sachen Mode, ihre sympathischen Auftritte in den sozialen Medien und die persönliche Beratung im Geschäft bekannt. Unterstützt wird sie von Mitarbeiterinnen, die mit Herz und Seele für ihre Kunden da sind.
XILING steht für Qualität
Kriterien, die alle Teile neben dem modischen Aspekt im XILING erfüllen: Qualität in puncto Verarbeitung, Tragekomfort und eine Produktion im Sinne der Nachhaltigkeit. Angesprochen wird jede Altersgruppe. Hier wird nichts eingeredet und aufgeschwatzt. Die kompetente und persönliche Beratung ist jedoch für viele ein Grund, warum sie immer wieder und schon seit vielen Jahren ins XILING kommen.
Das Sortiment ist groß
Wer einmal natürliche Materialien mit geprüften Farben auf der Haut gespürt hat, möchte sie nicht mehr missen. Im XILING gibt es fast alles in puncto nachhaltiger Kleidung: neben Oberbekleidung aus Naturmaterialien findet man auch edle Unterwäsche, Socken, Mäntel, Jacken und Sportwäsche. Gefertigt aus Wolle/Seide, Modal, Tencel, Baumwolle, Merinowolle oder reiner Seide. In wasserabweisenden Mänteln und Jacken kommt meistens recyceltes PET zum Einsatz.
Zukunftssorgen?
Das XILING hat durch seine besondere Qualität die Turbulenzen und Herausforderungen der letzten Jahre gut gemeistert. Mit vielen Stammkunden und zahlreichen Neukunden, die ihre Garderobe auf nachhaltig umstellen möchten, sieht Janna Binder zuversichtlich in die Zukunft.
Auch ist sie optimistisch, dass immer mehr erkennen, dass unsere Umwelt, unsere Stadt, Menschen braucht, die den stationären Einzelhandel durch ihren Einkauf vor Ort unterstützen. So wird neben vielen Arbeitsplätzen auch eine persönliche Atmosphäre in einer Stadt erhalten. Menschen brauchen Menschen. Neben dem Warenangebot darf man den Wert der kleinen Läden mit ihrem sozialen Faktor nicht unterschätzen. „Aus dem XILING geht man immer ein bisschen glücklicher hinaus als man hinein gegangen ist“, hat einmal eine Kundin gesagt. Einfach selbst überzeugen: in der Altstadt Ecke Klosterstraße.
Namensherkunft
Der Name XILING beruht auf einem Mythos aus China: Die Urkaiserin XILING sei danach auf der Flucht vor einem Hund auf einen Baum geklettert. In den Ästen sah sie Seidenraupen ihre Fäden spinnen. Dies brachte sie auf die Idee feines Gewebe daraus zu weben – dies war der Ursprung der Seide. Das XILING war zu Anfang ein reines Seidengeschäft und wurde von Caroline Binder-Pöstinger nach dieser Urkaiserin benannt.



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