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OÖ. Im Vorjahr haben knapp 2.400 junge Menschen in Österreich den Beruf des Hochbauers ergriffen. Das Berufsbild der früheren Maurerlehre wurde aktualisiert und überarbeitet und an die Anforderungen der heutigen Zeit angepasst.

Auf dem Bau sind körperlicher Einsatz und Leistungsbereitschaft gefragt. (Foto: W. Streitfelder)
  1 / 3   Auf dem Bau sind körperlicher Einsatz und Leistungsbereitschaft gefragt. (Foto: W. Streitfelder)

Hochbauer errichten Gebäude, die sich großteils über der Erdoberfläche befinden wie Wohnhäuser, Bürogebäude, Verwaltungsgebäude, Schulen, Einkaufszentren, Industriehallen usw. Neben der Errichtung von Mauerwerk gehören auch Umbauarbeiten sowie Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an alten Gebäuden zum Berufsbild. „Gut ausgebildete Fachkräfte sind gefragter denn je. Egal ob Wohnhaus, Krankenhaus, Wolkenkratzer oder Fußballstadion: Immer wenn etwas gebaut wird, ist das Wissen und das Können unserer Baufachkräfte gefragt“, schildert Norbert Hartl, Landesinnungsmeister für das Bauwesen in OÖ.

Dynamisches Arbeitsfeld

Als Hochbauer ist präzises Arbeiten wichtig, denn es wird mit digitalen Geräten, Methoden, Maschinen und Programmen gearbeitet, mit denen die Berufseinsteiger nach und nach vertraut gemacht werden. Die Baubranche ist ein Arbeitsfeld, das sich sehr dynamisch entwickelt. Angehende Hochbauer sollten lern- und leistungsbereit sein, um mit den neuesten Techniken und Entwicklungen Schritt zu halten. Innovatives Denken und die Bereitschaft sich auf Neues einzulassen sind genauso gefragt, wie bestehende Kenntnisse und Erfahrungen zu bewahren.

Teamwork ist gefragt

Bei den Teams am Bau herrscht durch die Bank großer Zusammenhalt, daher sind Teamplayer im Bauwesen sehr gefragt. Nach wie vor ergreifen eher junge Männer den Lehrberuf des Hochbauers; in Oberösterreich gibt es derzeit auch sechs weibliche Lehrlinge. Die Arbeit auf dem Bau ist abwechslungsreich, sinnstiftend, praxisorientiert und: gut bezahlt. Bereits im ersten Lehrjahr bekommen Hochbauer knapp 1.200 Euro an Lehrlingsentschädigung.

Gute Fortbildungsmöglichkeiten

Die Baubranche hat mit der Bauakademie BWZ OÖ in Steyregg ein eigenes Ausbildungszentrum, bei dem es möglich ist, sich auch ohne Matura in unterschiedlichen Stufen weiterzubilden. So kann man die Karriereleiter vom Lehrling, zum Vorarbeiter, zum Polier, zum Bauleiter, und - bei großer Motivation - bis hin zum Baumeister erklimmen. Auch verschiedene Anbieter in der Erwachsenenbildung bieten entsprechende Kurse an. „Junge Menschen, die sich für eine Baulehre entscheiden, können nicht nur die Bauwerke von morgen mitgestalten, sondern haben einen sicheren Job mit Zukunft und starken Aufstiegsmöglichkeiten“ so Bau-Innungsmeister Norbert Hartl abschließend.


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