Das Ars Electronica Center (AEC) gilt bei Hochwasser als besonders gefährdet, da es direkt an der Donau neben der Nibelungenbrücke liegt. Deshalb werden dort nun 652.000 Euro in technische Maßnahmen zum Hochwasserschutz investiert.
Geplant sind ein mobiler Verschluss für die Tiefgarage, Bodenanker zur Herstellung von Auftriebssicherheit, ein Pumpwerk für Hinterlandwässer und hochwassersichere Verschlüsse bei Gebäudeöffnungen.
Mit diesen Maßnahmen werde nicht nur das AEC geschützt, sondern auch umliegende Häuser und deren Bewohner, so Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne). „Wir investieren gezielt in den Hochwasserschutz beim Ars Electronica Center, um auch gegen ein hundertjähriges Hochwasser gewappnet zu sein. Neben der Erhöhung der Dammbalken um weitere 1,40 Meter werden auch Bodenplatten in diesem Bereich zusätzlich gesichert, Fenster druckwasserdicht gemacht sowie die Pumpanlage erneuert. Diese Maßnahmen sind wichtig, um nicht nur das AEC, sondern auch das angrenzende Wüstenrot-Gebäude zu schützen“, betont Referent für die Liegenschaften der Stadt Linz Stadtrat Dietmar Prammer (SP).
Bund, Land und Stadt zahlen mit
Die Arbeiten sollen voraussichtlich noch im Juni beginnen und werden zwei bis drei Monate dauern. Die Finanzierung wird zu 50 Prozent vom Bund, zu 30 Prozent vom Land Oberösterreich und zu 20 Prozent von der Stadt Linz übernommen.
„Die derzeitige Lage macht einmal mehr deutlich, wie notwendig Investitionen in den Hochwasserschutz sind. Ich bin daher froh, dass die vorgesehenen Maßnahmen zum Schutz des AEC umgesetzt werden können. Ich möchte mich noch einmal bei allen Kolleginnen und Kollegen des Magistrats bedanken, die die aktuellen Herausforderungen routiniert meistern. Auf Änderungen der Situation können wir durch die Expertise unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umgehend reagieren“, so die für den Hochwasserschutz zuständige Stadträtin Eva Schobesberger (Grüne).
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