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TRENTINO/OÖ. Die Rolle des Wasserstoffs in der Transformation der Energiesysteme stand im Mittelpunkt einer Forschungsreise in die Region Trentino-Südtirol rund um Landesrat Markus Achleitner und Energie AG Generalsdirektor Leonhard Schitter.

Luigi Crema vom Forschungszentrum Fondazione Bruno-Kessler (FBK), Landesrat Markus Achleitner, Energie AG CEO Leonhard Schitter und Robert Tichler, Geschäftsführer des Energieinstitutes an der JKU Linz (v.l.) (Foto: Tips)

In der saisonalen Speicherung von elektrischer Energie, im so genannten Greening industrieller Prozesse sowie als Basischemikalie für klimaneutrale Kohlenwasserstoffe ist Wasserstoff ein realisierbarer Lösungsweg. Die Region Trentino-Südtirol nimmt in diesem Zusammenhang geopolitisch eine sehr wichtige Rolle als zentrale Region des Nord-Süd-Transportes innerhalb der EU ein. Mit zahlreichen Forschungseinrichtungen die „von der Grundlagenforschung über angewandte Forschung bis hin zur Produktion alles zu bieten hat“, wie Robert Tichler, Geschäftsführer des Energieinstituts an der JKU in Linz zusammenfasst, ist diese Region daher ein idealer Ideengeber für Oberösterreich. „Der Austausch mit den norditalienischen Experten ist ein wichtiger Impuls für die oberösterreichischen Bestrebungen zu einem klimaneutralen System. Und der Wasserstoff wird dabei die Schlüsseltechnologie sein“, ist Landesrat Markus Achleitner überzeugt.

„Energiezukunft wird hier vorweggenommen“

Auch Leonhard Schitter, Generaldirektor der Energie AG Oberösterreich ist voll des Lobes für den Wasserstoff. „Die Energiezukunft wird hier in dieser Region vorweggenommen und grüner Wasserstoff spielt dabei die zentrale Rolle.“ Mit der Energie AG verfolgt er selbst ambitionierte Ziele, will 2035 als Unternehmen klimaneutral und von fossilen Energien unabhängig sein. Damit so etwas gelingt „braucht es Antworten auf den Klimawandel, die auch unsere Kunden fordern“, weiß Schitter um die Notwendigkeit zukunftstauglicher Lösungen.

„Innovation, Forschung und der Markt werden die Klimaprobleme regeln, nicht die Politik mit Geboten oder Verboten aber auch keine Ideologien. Was wir brauchen ist ein Marshallplan für die Energiewende, dazu gehört neben dem Green Deal aber auch ein Economic Deal“, fordert Markus Achleitner.


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