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LINZ. Die jüngsten Zahlen des Ordnungsdienst würden besorgniserregende Tendenzen zeigen, so Sicherheitsstadtrat Michael Raml. Denn: Betteleien würden zunehmend in Außenbezirken stattfinden, außerdem seien in einigen Fällen Minderjährige involviert.

  1 / 2   77 Mal war der Ordnungsdienst im Juli mit einem Verstoß gegen das Bettelverbot in Linz konfrontiert. (Foto: Volker Weihbold)

Die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes sind meist in der Linzer Innenstadt unterwegs und kontrollieren vor allem die Einhaltung des Bettelverbotes an bestimmten Plätzen sowie des Alkoholverbotes in den Parks der Stadt Linz. Im Juli wurden dabei 77 Fälle von Bettelei dokumentiert, 57 davon wurden zur Anzeige gebracht. Dreimal seien auch Minderjährige beteiligt gewesen. In einem solchen Fall erfolgt dann eine Meldung an den Geschäftsbereich Soziales, Jugend und Familie.

In den Außenbezirken mussten die Teams des Ordnungsdienstes elf mal eingreifen.

Volksgarten nach wie vor im Fokus

Häufig sind die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes in Zivil unterwegs, um effektiver gegen illegale Bettelei vorgehen zu können. Am häufigsten würden Kontrollen in den innerstädtischen Parks erfolgen, allen voran im Volksgarten.

„Die jüngsten Zahlen zeigen deutlich, wie wichtig die tägliche Präsenz unseres Ordnungsdienstes in Linz ist. Mit 77 Fällen von Bettelei im Juli und 258 dokumentierten Amtshandlungen zur Durchsetzung der Alkoholverbote wird klar, dass unsere Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherheit notwendig sind. Besonders besorgniserregend ist der Trend, dass Bettelei zunehmend in den Außenbezirken stattfindet, und dass in einigen Fällen Minderjährige involviert sind. Wir müssen weiterhin konsequent gegen solche Verstöße vorgehen, um das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken und Linz als lebenswerte Stadt zu erhalten“, so Sicherheitsreferent Stadtrat Michael Raml (FP).


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