Neue Ideen aus Linz: vier Gründerstipendien vergeben
LINZ. Die Stadt Linz hat heuer zum dritten Mal Gründerstipendien vergeben. Vier Start-ups erhalten je 5.000 Euro Förderung sowie Unterstützung durch Mentoren.

Die Stadt Linz will Jungunternehmen und innovative Ideen fördern und vergibt daher zum dritten Mal Gründerstipendien. Aus knapp 20 Projekten wählte eine Jury die aus ihrer Sicht vielversprechendsten Ideen aus. Die Jury bestand dieses Jahr aus: Elisabeth Ulbrich (LIT Open Innovation Center), Claudia Froschauer (Entrepreneurship Trainerin), Clemens Zillner (Gründungsberatung tech2b), Elisabeth S.C. Berger (Institut für Entrepreneurship an der Johannes Kepler Universität) und Johannes Pracher (Startrampe, Sparkasse Oberösterreich).
Acht Projektteams wurden ausgewählt, ihre Ideen bei einem Live-Pitch am Innovations-Hauptplatz zu präsentieren. Im Anschluss daran wurde vier Gründungsstipendien sowie eine Teilnahme am „Wanna be a founder?“-Programm der FH Oberösterreich vergeben.
Diese Projekte erhalten das Gründerstipendium
„PflegeZeit“ von Alexander Loidl, Lisa Mahler und Jakob Kreutner – Ziel ist eine digitale Plattform zur Unterstützung von Angehörigen und Pflegekräften bei der Betreuung von Demenzkranken. Durch personalisierte Übungen soll das Wohlbefinden der Pflegebedürftigen verbessern als auch die Arbeitsbelastung der Pflegekräfte reduzieren. Der Start ist in Linz geplant, schrittweise eine Ausweitung in die gesamte DACH-Region.
„EduQuest“ von Wenxi Yang und David Trapp wird eine innovative Lern-App, die das Lernen durch Minigames in ein spannendes Spielvergnügen verwandelt. Insbesondere Kindern mit Migrationshintergrund soll so der Schuleinstieg erleichtert werden. Die Single- und Multiplayer-Spiele sollen auch speziell auf die Generation Alpha zugeschnitten sein. Nach ersten Tests in Linz ist eine Ausweitung auf ganz Österreich und auf die DACH-Region vorgesehen. „EduQuest“ erhielt auch ein Ticket für den Intensivkurs „Wanna be a founder?“
Beim Projekt „COISS“ von Martin Hehl und Marco Kner wird eine innovative Lösung zur Digitalisierung alter Industriemaschinen kreiert. Vor allem KMUs sollen davon profitieren, indem sie einen einfachen und kosteneffizienten Zugang zur digitalen Transformation erhalten. Aktuell befinden sich bereits die ersten Prototypen in der Testphase in Linzer Unternehmen.
„RentmyWallbox“ von Umut Kaya entwickelt innovative, smarte Ladesysteme für Elektrofahrzeuge, um die bestehende Ladeinfrastruktur effizienter zu nutzen. Durch „Smart-Charging“ soll der Ladevorgang optimiert werden und so die Betriebskosten gesenkt werden. Damit soll auch die Attraktivität von Elektrofahrzeugen gesteigert werden.


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