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LINZ. Auch dieses Jahr ist die Ausstellung „Linzer Bau-, Verkehrs- und Umweltsünden“ im Cinematograph zu sehen, diesmal mit dem Untertitel „System Luger stoppen“. Die „Arch Pro Linz“ und die Linzer Baumrettungsinitiative wollen damit informieren und „künftige Fehlplanungen“ verhindern. Zu sehen ist sie noch bis 20. Dezember.

Architekt Günter Eberhardt von Arch Pro führt durch die Ausstellung "Linzer Bau-, Verkehrs- und Umweltsünden" im Cinematograph Linz. (Foto: privat)

Die Ausstellung im Cinematograph auf der Oberen Donaulände 51 ist eine Sammlung von Bau- und Verkehrsprojekten, die aus Sicht mehrerer Architekten „Sünden“ der Stadtplanung darstellen. Bis Freitag, 20. Dezember, finden von Montag bis Freitag, jeweils um 19 Uhr Ausstellungsführungen statt.

Rahmenprogramm mit Gesprächsrunden und Projektionen

Die Kritik der „Arch Pro Linz“ hat sich nicht verändert: Es fehle an einer unabhängigen Stadtplanung in Linz, die Stadt komme vor allem Investorenwünschen entgegen. Was sich geändert hat: die Ergänzung um Projektionen und Gesprächsrunden. Dazu eingeladen sind auch die Bürgermeisterkandidaten und -Kandidatinnen. Am Donnerstag, 19.12 um 19 Uhr findet eine Diskussion über Fehlplanungen und „Alternativen für eine unabhängige Stadtplanung“ statt. Am Montag, 16.12 um 19 Uhr wird ein Manifest für eine zukünftige Stadtentwicklung präsentiert, am Donnerstag, 19.12 um 19 Uhr werden der Ist-Zustand und Perspektiven resümiert. 

Freudige Nachrichten vor Weihnachten für die Arch Pro

Auch eine freudige Nachricht gibt es vor Weihnachten für die Arch Pro - ursprünglich wurde angenommen, dass die Ausstellung das letzte Mal im Cinematograph stattfindet (Dieses Erratum hatte sich auch in diesen Artikel eingeschlichen). Der Betreiber der Linzer Institution tritt nämlich seinen wohlverdienten Ruhestand an. Aber: Der Cultur Club Caligari belebt den Cinematographen mit gemischtem Kultur-Programm einschließlich Kinobetrieb weiter, dazu wird es auch Ausstellungen - wie etwa jene der Arch Pro - geben.

Das fordern die Architekten von „Arch Pro“

Die Arch Pro fordert für Linz eine externe Planungsstabsstelle, die unter Einbeziehung der Bevölkerung und von Initiativen einen städtebaulichen Generalleitplan und einen Generalgrünraumplan transparent und ergebnisoffen erarbeitet. Zudem sollen aus Sicht der Architekten-Initiative Gremien wie der Gestaltungsbeirat oder Instrumente wie die städtebauliche Kommission evaluiert werden. Ihre Forderungen hat die Arch Pro auch in einem Memorandum (siehe PDF) festgehalten:

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