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Fernwärme-Bedarf erreicht Rekordwert: Linz AG zieht Bilanz

Baumgartner Anna, 16.01.2026 10:29

LINZ. Die tiefen Temperaturen Anfang Jänner sowie die Zunahme an Fernwärme-Anschlüssen führten zu einem neuen Höchstwert im Energieverbrauch bei der städtischen Fernwärmeversorgung. Am 8. Jänner wurde sogar ein neuer Allzeit-Spitzenwert gemessen: Mit 9.303 Megawattstunden erreichte der Fernwärme-Bedarf an diesem Tag einen historischen Höchststand. Trotz dieser ausgeprägten Kältewelle Anfang Jänner habe die Linz AG jedoch die Fernwärmeversorgung im Großraum Linz stabil halten können.

Blick auf den Energiepark Linz-Mitte. (Foto: Linz AG/Fotokerschi)
Blick auf den Energiepark Linz-Mitte. (Foto: Linz AG/Fotokerschi)

Um auch unter Extrembedingungen die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, setze die Linz AG auf mehrere Produktionsstandorte sowie auf einen der größten Fernwärmespeicher Europas. Der 65 Meter hohe Speicher im Energiepark Linz-Mitte fasst rund 35 Millionen Liter und dient dazu, Lastspitzen abzufedern. Ergänzt werde das System durch eine flexible Brennstoffstrategie, die eine kontinuierliche Belieferung der Kraftwerke mit Primärenergie sicherstelle.

Linz-AG-Vorstandsdirektor Josef Siligan betont:

„Der neue Allzeit-Spitzenwert zeigt eindrucksvoll, wie stark die Nachfrage nach Fernwärme in intensiven Kälteperioden steigt. Gleichzeitig beweist er, dass unsere Systeme auch unter Extrembedingungen zuverlässig arbeiten. Dank unserer breit aufgestellten Erzeugungsstruktur, dem großen Fernwärmespeicher und dem wachsenden Anteil erneuerbarer Energieträger können wir die Versorgungssicherheit für Linz jederzeit gewährleisten – heute und in Zukunft.“

40 Prozent der Fernwärme aus erneuerbaren Energieträgern

Ein weiterer Schwerpunkt liege auf der nachhaltigen Energieerzeugung. Bereits heute stammen laut Linz AG rund 40 Prozent der Fernwärme aus erneuerbaren Energieträgern. Seit 1989 konnte der CO₂-Ausstoß demnach mehr als halbiert werden, zudem habe die Einführung der Fernwärme maßgeblich zur Verbesserung der Luftqualität in Linz beigetragen. Durch das Reststoff- und Biomasseheizkraftwerk werde der Anteil nicht-fossiler Brennstoffe kontinuierlich erhöht.


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