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Verfahren wegen Untreue gegen Linzer Ex-Bürgermeister Klaus Luger diversionell eingestellt

Steiner Christoph, 22.01.2026 17:02

LINZ.  Ex-Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) muss kein Gerichtsverfahren fürchten. Das Verfahren wegen des Verdachts der Untreue wurde gegen eine Zahlung von 20.000 Euro eingestellt.

Klaus Luger (Foto: Volker Weihbold)
Klaus Luger (Foto: Volker Weihbold)

Der Strafrahmen hätte bis zu drei Jahre betragen. Laut dem Landesgericht Linz hat Luger die Verantwortung hinsichtlich des ihm zur Last gelegten Vorwurfs übernommen und steht für sein Fehlverhalten ein.

Kerschbaum-Affäre

Grund für den Prozess war ein Gutachten, das herausfinden sollte, wer beim Auswahlverfahren für die künstlerische Geschäftsführung der Linzer Veranstaltungsgesellschaft LIVA und damit auch die Intendanz des Brucknerhauses interveniert dem gekürten Kandidaten Dietmar Kerschbaum die Fragen im Vorfeld zugespielt hat.

Im besseren Wissen - da er es selbst war- hatte er ein Gutachten dazu in Auftrag gegeben. Aufgrund der Kosten für das Gutachten war er nun wegen Untreue angeklagt. Luger legte infolge der Causa sein Bürgermeisteramt zurück.


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