Linzer Bürgermeister Prammer zog nach einem Jahr Bilanz
LINZ. Zu seinem einjährigen Amtsjubiläum zog der Linzer Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) Bilanz. „Ein Jahr Bürgermeister heißt: Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen und Linz Schritt für Schritt voranbringen. Wir haben 2025 erfolgreich gestartet und viele Projekte bereits in Umsetzung gebracht. Dieser Weg wird 2026 mit klarem Fokus fortgesetzt“, so das Stadtoberhaupt.
2026 stehen unter anderem die Weiterentwicklung großer Stadtentwicklungs- und Wohnbauprojekte wie das Quartier rund um die Tabakfabrik, Investitionen in Innenstadt und öffentliche Räume, weitere Schritte im Öffi-Ausbau sowie eine breite Bürgerbeteiligung im Rahmen des neuen Örtlichen Entwicklungskonzepts im Mittelpunkt.
Kritik an Tätigkeit
Kritik an dem ersten Jahr des Bürgermeisters kommt von der FPÖ. „Die Linzer haben Dietmar Prammer zum Stadtoberhaupt gewählt, weil dieser einen echten Neustart, Fortschritt und Reformen versprochen hat. Doch stattdessen herrscht in Linz weiterhin Stillstand. Die Stadt befindet sich dadurch in einer Art politischem Standby-Modus. Dabei braucht unsere Stadt - gerade jetzt - dringend Reformen in nahezu allen Politikbereichen“, kritisiert Stadtrat Michael Raml. Deutlichstes Beispiel dafür sei etwa die Fortsetzung der roten Schuldenpolitik, trotz anderslautender Ankündigungen der roten Führung. Bemerkenswert für den Stillstand im Bürgermeisterbüro war hierbei, dass das neue Stadtoberhaupt nicht lenkend in die Budgetverhandlungen eingegriffen hat.
Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden