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Start für Kiosk Franckviertel-Sanierung im Herbst

Karin Seyringer, 24.02.2026 13:51

LINZ. Der denkmalgeschützte Kiosk im Franckviertel wird saniert, rund 700.000 Euro werden investiert, teilt die Stadt Linz am Dienstag mit. Das Gebäude wird künftig als Gemeinschaftszentrum genutzt.

Der denkmalgeschützte Kiosk in der Stieglbauernstraße im Franckviertel wird saniert und soll im Sommer 2027 als Gemeinschaftszentrum eröffnet werden. (Foto: Stadt Linz)

Der denkmalgeschützte Kiosk in der Stieglbauernstraße im Linzer Franckviertel wird bis Sommer 2027 zu einem neuen, niederschwelligen Treffpunkt für Kultur, Austausch und ehrenamtliches Engagement. Der Baustart ist für Oktober 2026 geplant, die Bauzeit beträgt sechs bis neun Monate.

Den Beschluss für das Projekt gab es bereits einstimmig im Gemeinderat im Jahr 2020. Im kommenden Gemeinderat im März soll die formale Übertragung der Liegenschaft an die stadteigene Immobilien Linz GmbH & Co KG (ILG) beschlossen werden. Damit wird der Kiosk in den bestehenden Generalmietvertrag zwischen Stadt und ILG eingebunden.

Gemeinnützige Nutzung

Vorgesehen ist eine kostenlose und gemeinnützige Nutzung, wie unter anderem für Lerncafés, Sprachangebote oder Nachbarschaftstreffen. Eine kommerzielle Nutzung ist ausgeschlossen.

Vier flexibel nutzbare Räume mit insgesamt rund 111 Quadratmetern sind geplant, ergänzt durch Küche, Sanitärbereiche und Lagermöglichkeiten. Auch der Außen- und Grünbereich rund um den Kiosk wird in das Nutzungskonzept einbezogen, heißt es. Reinigung, technische Betreuung und Grünpflege übernimmt die Stadt Linz.

„Ziel ist es, den denkmalgeschützten Kiosk im Franckviertel als Gemeinschaftszentrum zu gestalten. Somit erhält das Franckviertel mit Sommer 2027 einen neuen, offenen Begegnungsort, der den Stadtteil mit einem breitgefächerten Angebot stärkt und belebet“, so Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ). 

„Wir erhalten den denkmalgeschützten Kiosk und öffnen ihn für eine neue, soziale Nutzung. Bestehende Gebäude weiterzuentwickeln ist nachhaltig und stärkt den Stadtteil langfristig“, betont auch Liegenschaftsreferentin Vizebürgermeisterin Merima Zukan (SPÖ).

Das Konzept orientiert sich am Stadtteilzentrum Auwiesen, wo bereits ein Gemeinschaftszentrum erfolgreich etabliert wurde, eingebunden waren auch Bürgerinitiativen vor Ort. 

Die Trafik im Kiosk bleibt erhalten. Die Fassadengestaltung inklusive Schaufenster bleibt aus Denkmalschutzgründen erhalten. Geplant sind eine thermische und klimaangepasste Sanierung, die Erneuerung von Fenstern und Außentüren sowie eine „behutsame Adaptierung“ des Innenbereichs.

FPÖ: „Stadtentwicklung beginnt im Grätzel“

FPÖ-Gemeinderat Željko Malešević begrüßt, dass die Sanierung des Kiosk „nun endlich im Herbst startet. Gerade in einem stark gewachsenen Stadtteil braucht es funktionierende Treffpunkte und eine gepflegte Infrastruktur im öffentlichen Raum. Für uns gilt: Stadtentwicklung beginnt im Grätzel. Wenn wir Aufenthaltsqualität, Sicherheit und Gemeinschaft stärken wollen, dann müssen wir genau dort investieren, wo die Menschen täglich unterwegs sind.“


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