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LINZ. Der Aufbau für den Urfahraner Frühjahrsmarkt startet. Erstmals gibt’s am 30. April eine Probebeleuchtung. Erneute Kritik an der Sperre des Donauradwegs von LinzPlus lässt Marktreferent, Vizebürgermeister Martin Hajart (ÖVP) nicht gelten.

Ab 30. April (Probebeleuchtung) geht es am Urfix wieder rund. (Foto: VOLKER WEIHBOLD)
Ab 30. April (Probebeleuchtung) geht es am Urfix wieder rund. (Foto: VOLKER WEIHBOLD)

Insgesamt packen etwa 500 Personen für den Aufbau an und bewegen dabei etwa 7.800 Tonnen Material, damit für den Start am 1. Mai alles angerichtet ist. Ab Mittwoch werden Festzelt und Hallen errichtet, ab 13. April folgen die Schaustellerbetriebe, ab 20. April ergänzen weitere Beschicker das Marktgeschehen.

Probebeleuchtung am 30. April

Der Markt läuft von 1. bis 11. Mai und bietet damit elf Tage lang umfangreiches Angebot mit 180 Ausstellern und 42 Fahrgeschäften. Erstmals gibt es auch eine Probebeleuchtung am 30. April. Ab 17 Uhr sind Vergnügungspark und Gastro geöffnet. „Gerade heuer mit dem Feiertag am 1. Mai ergibt sich ein besonders günstiger Auftakt“, freut sich Marktreferent Vizebürgermeister Hajart.

Radwegsperre sorgt für Kritik - Petition läuft

Für Aufbau, Markt und Abbau kommt es im Bereich des Donauufers zu Änderungen für den Radverkehr. Der Donauradweg entlang des Marktgeländes bleibt von 8. April bis 22. Mai gesperrt. Das sorgt erneut für Kritik seitens LinzPlus. „Die Dauer der Beeinträchtigung steht in keinem Verhältnis zum Markt“, so Gemeinderätin Brita Piovesan. Besonders die Donaualm blockiere den Radweg für Wochen.

Eine Petition gerichtet an Hajart wurde gestartet. Er wird aufgefordert „dem Donauradweg Vorrang einzuräumen und die Blockade der Radhauptroute nicht über die Veranstaltungsdauer hinaus zu verlängern“.

„Auf gewidmetem Marktgelände“

Hajart auf Tips-Nachfrage: „Der Donauradweg ist nicht gesperrt, sondern nur rund fünf Meter auf die Heinrich-Gleißner-Promenade als gemeinsamer Geh- und Radweg verlegt“. Und weiter: Der Auf- und Abbau eines so großen Marktes ist in dieser kurzen vorgegebenen Zeit ein logistischer Kraftakt. Hunderte Beschicker müssen in einem Stufenplan koordiniert werden. Dazu ist alleine schon aus Sicherheitsgründen erforderlich, dass mit den Großflächen begonnen wird.“

Zudem sei dieser Abschnitt des Donauradweges erst mit der Asphaltierung des Marktgeländes geschaffen worden, „der Radweg befindet sich am gewidmeten Marktgelände und nicht umgekehrt.“

Alternative Routen für Radler

Die Stadt verweist auf alternative Routen, etwa über die Ferihumerstraße. Aus dem Bereich Auhof-Dornach kommend macht – auch wegen der gesperrten AEC Rampe – eine Überfahrt über die neue Eisenbahnbrücke Sinn.


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