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LINZ. Der ÖAMTC Urfahr feiert sein 40-jähriges Bestehen. 1986 als Entlastung für das Linzer Stadtgebiet gegründet, betreuen heute mehr als 30 Mitarbeiter ein großes Einsatzgebiet im Mühlviertel.

Das Team vom ÖAMTC Urfahr mit Stützpunktleiter Manuel Mitterhuber (1. von rechts hinten). (Foto: ÖAMTC)

Als im Mai 1986 der ÖAMTC Stützpunkt in der Freistädter Straße in Urfahr seine Türen öffnete, war das Team mit einer Schaltermitarbeiterin, zwei Pannenhelfern und fünf Technikern überschaubar. Grund für die Errichtung waren das starke Mitgliederwachstum, der Standort in der Linzer Wankmüllerhofstraße hatte seine Kapazitätsgrenzen erreicht. Eine eigene Anlaufstelle jenseits der Donau wurde notwendig.

Schritt für Schritt gewachsen

In den vergangenen vier Jahrzehnten wurde der Standort Urfahr mehrfach ausgebaut und modernisiert. Bereits 1997 wurde der Schalterbereich um einen Shop erweitert. 2014 waren die räumlichen Grenzen erneut zu eng, der Stützpunkt wurde von Grund auf in seiner heutigen Form neu gebaut. 2021 kam noch ein Reifenlager hinzu.

Mitglieder, die ihr Wohnmobil oder einen großen Anhänger zur Überprüfung bringen, schätzen besonders die großzügige Infrastruktur des Stützpunktes.

Einst Nothilfezentrale für Oberösterreich und Salzburg

Weniger bekannt:  Über viele Jahre beheimatete der Stützpunkt Urfahr auch die Nothilfezentrale des ÖAMTC für Oberösterreich und Salzburg. Bis 1998 wurden Notrufe noch per Funk an die Pannenhelfer übermittelt. Dann hielten die ersten digitalen Systeme Einzug, eine für damalige Verhältnisse hochmoderne Einsatzzentrale in Urfahr wurde dafür errichtet. Erst mit dem Neubau der Landeszentrale zog die Einsatzleitung 2008 zurück in die Wankmüllerhofstraße.

Verlässlicher Partner für Stadt und Land

Mehr als 30 Mitarbeiter betreuen heute am Stützpunkt Urfahr die Anliegen der mehr als 37.000 Mitglieder.  Rund 66.000 persönliche Kontakte wurden 2025 verzeichnet.

„Unser Ziel bleibt nach 40 Jahren unverändert: verlässliche Hilfe vor Ort, sei es ob bei einer Panne, bei einem persönlichen Beratungsgespräch oder einer technischen Überprüfung“, betont Stützpunktleiter Manuel Mitterhuber.

Im Einsatz für das Mühlviertel

Das Einsatzgebiet der Urfahraner Pannenhilfe erstreckt sich von Feldkirchen über Hellmonsödt und Neumarkt bis Mauthausen. In den Abendstunden unterstützen die Gelben Engel dieses Standortes auch den Bereitschaftsdienst der Rohrbacher und Freistädter Kollegen und sind bis an die Landesgrenzen für die Mitglieder im Einsatz.


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