Linzer Keba übernimmt französischen Automatisierungsspezialisten
LINZ: Die Linzer KEBA Gruppe übernimmt den französischen Automatisierungsspezialisten Transtechnik SAS. Das Unternehmen mit Sitz nahe Dijon wird künftig als 100-prozentige Tochter Teil des KEBA-Geschäftsbereichs Industrial Automation. Mit der Übernahme stärkt die Gruppe ihre Position auf dem französischen Markt und setzt den Ausbau des internationalen Geschäfts fort.

Transtechnik ist seit 1987 auf maßgeschneiderte Automatisierungs- und Mechatroniklösungen spezialisiert. Das Unternehmen begleitet Industriebetriebe von der Planung bis zur Inbetriebnahme von Anlagen und betreut Kunden unter anderem aus der Kosmetik-, Verpackungs- und Lebensmittelindustrie. KEBA und Transtechnik arbeiten bereits seit vielen Jahren im Bereich Industrieautomation zusammen.
„Die Übernahme von Transtechnik ist ein konsequenter Schritt in unserer Wachstumsstrategie für Frankreich. Wir stärken damit unsere lokale Präsenz in einem der wichtigsten europäischen Automatisierungsmärkte und schaffen die Basis, unser Geschäft dort langfristig weiter auszubauen“, so KEBA-CEO Christoph Knogler. Mittelfristig solle der Standort in Frankreich auch als Drehscheibe für weitere Geschäftsbereiche der KEBA Gruppe dienen.
Standort und Marke bleiben bestehen
Für Kunden und Mitarbeiter soll sich durch die Übernahme wenig ändern. Der Standort in Ahuy nahe Dijon bleibt bestehen, ebenso die Marke Transtechnik. Auch alle Beschäftigten werden übernommen, die bisherigen Eigentümer bleiben als lokales Management an Bord.
„Die Zugehörigkeit zur KEBA Gruppe eröffnet uns neue Möglichkeiten, unser Lösungsangebot weiterzuentwickeln und unsere Kunden auch künftig zuverlässig und mit hoher technischer Kompetenz zu begleiten. Gleichzeitig bleiben die Marke Transtechnik, unser Team und unser Standort in Ahuy nahe Dijon erhalten – das schafft Kontinuität für Kunden, Partner und Mitarbeitende“, erklärt Transtechnik-Geschäftsführer Bruno Coupechoux.
Die Vertragsunterzeichnung erfolgte bereits am 15. Juli. Der Abschluss der Übernahme wird – vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen – für Herbst 2026 erwartet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.


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