Steinbruch-, Sprengungs-, Sand-, Kies- und Schotter-Unternehmer sind Vorbilder für nachhaltigen Rohstoffabbau
OÖ. „Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“ Frei nach Goethe sorgen die Oberösterreichischen Steinbruch-, Sprengungs-, Sand-, Kies- und Schotter-Unternehmer dafür, dass unser Alltag so funktioniert, wie wir ihn gewohnt sind.

Kein Gebäude, keine Straße und keine Infrastruktur ließe sich ohne diese Rohstoffe errichten; allein der Pro-Kopf-Verbrauch beträgt hierzulande elf Tonnen.
Regionalität spart mehr als eine Million Lkw-Fuhren
Als regionale Nahversorger garantieren die Unternehmen laut Berufsgruppensprecher KR Kurt Bernegger einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. Der lokale Abbau vermeidet zudem enorme Transportwege: Wären diese Rohstoffe importiert, müssten allein für Oberösterreich rund 1,1 Millionen Lkw-Fuhren durch das Land rollen.
Jeder Abbau ist dabei eine zeitlich begrenzte Nutzung, die strengsten gesetzlichen Auflagen unterliegt und hochspezialisiertes Fachwissen erfordert – Expertise, die unsere oberösterreichischen Unternehmer mitbringen.
Wertvolle Naturräume dank Rekultivierung
Nachhaltigkeit und Ökologie stehen im Fokus: Nach Abschluss der Nutzungsphase folgt die Rekultivierung. Dabei entstehen oft wertvolle, unberührte Naturräume und Biotope, die für die heimische Tier- und Pflanzenwelt essenziell sind. Auch Wasserbausteine spielen eine wichtige Rolle für die Landschaftsgestaltung.
Wenigen ist bewusst, dass ohne Veredelungsprodukte wie Kalk oder Dolomit weder Weiß- und Buntglas noch Papier in gewohnter Qualität herstellbar wären. Diese Materialien finden zudem als natürlicher Dünger, in Zahnpasta, Medikamenten, Elektrogeräten, bei der Stahlerzeugung sowie in der Wasseraufbereitung Anwendung.









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