Linzer Stadtsenat befasst sich am 15. Oktober mit Sicherheit
LINZ. Die vier Arbeitsgruppen, die im Rahmen des Linzer Sicherheitsgipfels eingesetzt wurden, stellen ihre Ergebnisse am Donnerstag, 15. Oktober, im Linzer Stadtsenat vor.

Über die Sommermonate haben die Arbeitsgruppen in vier Themenfeldern die bestehenden Probleme analysiert, Maßnahmen diskutiert und konkrete Handlungsmöglichkeiten erarbeitet: öffentlicher Raum, Soziales, Gesundheit und Sicherheit für Frauen.
Die Ergebnisse werden am 15. Oktober in der Sitzung des Linzer Stadtsenats vorgestellt. Im Anschluss sollen die Ergebnisse zusammengeführt und die weiteren Schritte festgelegt werden.
Prammer und Raml wollen nächste Schritte ableiten
Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) verweist auf die unterschiedlichen Perspektiven der Arbeitsgruppen: „Sicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe und lässt sich nicht mit Einzelmaßnahmen lösen. Die Arbeitsgruppen haben unterschiedliche Perspektiven eingebracht und konkrete Ansätze erarbeitet. Jetzt geht es darum, daraus gemeinsam die nächsten Schritte abzuleiten.“
Sicherheits-Stadtrat Michael Raml (FPÖ) fordert, bei konkreten Problemen anzusetzen. „Die Ergebnisse der vier Arbeitsgruppen sind dafür eine wichtige Grundlage und sollen nun möglichst rasch in weitere Maßnahmen einfließen.“
Hajart fordert Maßnahmen und Zeitplan
Der Linzer ÖVP-Chef Martin Hajart verlangt konkrete Angaben zur Umsetzung: „Arbeitsgruppen alleine machen Linz nicht sicherer. Prammer und Raml müssen sagen, was konkret erarbeitet wurde, was davon umgesetzt wird und vor allem bis wann“. Für die Sitzung am 15. Oktober erwartet er ein „handfestes Sicherheitsprogramm.“
Hajart erneuert außerdem seine Forderung nach einem Alkoholverbot für den Bahnhofsvorplatz und den Bahnhofspark. Die Stadt müsse dort handeln, wo sie selbst zuständig sei, und andernorts Lösungen von Bund, Polizei oder ÖBB einfordern.








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