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LOCHEN. Zum Adventpunsch haben sich zahlreiche Tierfreunde und sogar der Nikolaus bei der Pfotenhilfe Lochen eingefunden, um den Schützlingen des Tierschutzhofes schöne Geschenke zu machen. Die Pfotenhilfe warnt allerdings davor, im Weihnachtstrubel lebende Tiere als Geschenksidee zu missbrauchen und unter den Christbaum zu setzen.

Der Nikolaus hat auch die Tiere der Pfotenhilfe Lochen beschenkt. Foto: Pfotenhilfe/Sonja Müller
Der Nikolaus hat auch die Tiere der Pfotenhilfe Lochen beschenkt. Foto: Pfotenhilfe/Sonja Müller

Weihnachten rückt immer näher und langsam beginnt wieder das Wettrennen um die originellsten Geschenke. Wovor die Pfotenhilfe Lochen aber gerade in der Weihnachtszeit warnt, sind Lebendtiergeschenke unter dem Christbaum. „Bei Spontankäufen, weil die Tiere in der Auslage so süß und die Kinder so lästig sind, ist die Katastrophe vorprogrammiert. Über kurz oder lang wird nämlich den Kindern die Arbeit zu lästig“, warnt Geschäftsführerin Johanna Stadler.

Wenn das Kaninchen zu langweilig oder der Welpe zu unsauber ist und dann auch noch die Inneneinrichtung daran glauben muss, ist oft nur ein Lösungsweg in Sicht. „Im besten Fall landen diese Tiere dann bei uns, im schlechtesten am Straßenrand. Und wenn Kaninchen oder Kleinnager nicht rasch gefunden werden, erleiden sie meist einen qualvollen Hungertod, wenn sie nicht vorher sogar überfahren werden“, erzählt Stadler.

Als ein sinnvolleres Geschenk bietet sich die Geschenk-Patenschaft der Pfotenhilfe Lochen an, wodurch Futter und notwendige medizinische Versorgung für die Tiere besorgt werden kann.

Tierlieber Nikolaus zu Besuch

Der Nikolaus stattete auch dem Tierschutzhof der Pfotenhilfe Lochen einen Besuch ab. Obwohl die Ziegen am Anfang eher noch skeptisch waren, siegte schlussendlich die Neugierde und sie schnupperten in den Sack voll Geschenke rein. Auch für die Hunde, Katzen, Pferde, Schafe, Kaninchen, Hühner und die vielen weiteren Tiere der Pfotenhilfe brachte der Nikolaus leckere Überraschungen mit.

Hunderte Tierfreunde sind der Einladung gefolgt und haben die Gelegenheit genützt, um mit den Tieren Bekanntschaft zu machen und kleine Geschenke wie Futter, Decken und Spielzeug für die rund 400 Schützlinge zu überreichen.


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