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SCHWAND/LOCHEN. Eine sehr engagierte Tierfreundin in Schwand fand einen Falken, der nicht mehr fliegen konnte und einen Flügel etwas nachzog. Nach einem Anruf bei der Wildtierhotline der Tierschutzorganisation Pfotenhilfe, konnte sie den Greifvogel durch das Überstülpen eines Kartons erfolgreich einfangen und brachte ihn zu deren Tierschutzhof in Lochen.

Foto: Privat
Foto: Privat

„Mir ist zuerst seine Flügelverletzung aufgefallen, und dass sein Gesicht mit Zecken übersät war. Er war schon sehr geschwächt und hungrig. Ich habe gleich alle Zecken entfernt, die Wunde versorgt und ihn gefüttert. Ohne das engagierte Handeln der mutigen Finderin wäre der Falke mit Sicherheit verhungert“, erklärt Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler. „Am nächsten Tag haben wir den Greifvogel in die Tierklinik Anif gebracht, die anhand der Röntgenbilder einen gebrochenen Flügel diagnostiziert hat. Er wird von uns jetzt gesundgepflegt und in ein paar Wochen wieder ausgewildert.“

Wildtierhilfe gefordert

Dutzende Menschen rufen täglich bei der von 9 bis 22 Uhr besetzten Wildtierhotline der Pfotenhilfe an und suchen Hilfe. „Unser kompetentes und erfahrenes Expertenteam berät hilfesuchende Finder und verweigert nie die Aufnahme von Tieren in Not. Unsere oberste Prämisse ist aber, nur jenen Tieren zu helfen, die wirklich Hilfe brauchen, denn ein wildes Tier gehört nicht in Menschenhand“, betont Stadler abschließend.


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