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LUFTENBERG. Stadtnähe und somit die unmittelbare Nähe an Arbeitsplätzen lässt die Gemeinde immer weiter wachsen. Tips hat sich mit der Bürgermeisterin Hilde Prandner (SPÖ) unterhalten und sie über aktuelle Themen und Zukunftsprojekte in der Gemeinde befragt.

Die Wachstumsgemeinde Luftenberg ist laut Bürgermeisterin Hilde Prandner eine „typische Familiengemeinde“.

Tips: Luftenberg gilt seit Jahren als Wachstumsgemeinde. Was macht den Ort für die Bewohner so attraktiv?

Prandner: Natürlich ist die Nähe zur Landeshauptstadt sehr wichtig für die Bevölkerung. Auch haben wir zahlreiche Freizeitangebote, seien sie kultureller oder sportlicher Natur. Von Bogenschießen über Golfspielen bis Reiten. Der ASKÖ ist im Nachwuchssport sehr engagiert. Kinder ab vier Jahren können bei den „Bambinis“ Fußball spielen. Unser beliebtes Naherholungsgebiet entlang der Donau und am Ausee wird sehr gerne von Freizeitsportlern und Erholungssuchenden genützt. Im vergangenen Jahr konnten wir nach längeren Verhandlungen die ganzjährige Öffnung der Kraftwerksbrücke verwirklichen. Damit ist auch das südlich der Donau gelegene Naherholungsgebiet dauerhaft erreichbar. Seit mittlerweile sieben Jahren haben wir den Luftenberger Kultursommer, der immer von Mitte Juni bis Ende September stattfindet. Das Programm für die diesjährige Saison ist gerade in Planung und wird Mitte Mai veröffentlicht.

Tips: Was zeichnet die Gemeinde besonders aus?

Prandner: Wir sind eine typische Familiengemeinde. Das merken wir auch daran, dass der Bedarf an Kinderbetreuung stetig steigt. Dies stellt uns natürlich vor große Herausforderungen. Um dem gerecht zu werden, wird derzeit der LUKI Kindergarten um zwei Gruppenräume erweitert. Die Betreuungsmöglichkeit für Kinder ist für viele Menschen ein ausschlaggebender Beweggrund, in Luftenberg zu wohnen. Als Bürgermeisterin darf ich auch zurecht stolz auf unsere Hofläden sein. Sie sind eine enorme Bereicherung für die Gemeinde und sorgen mit ihren Produkten für besondere Lebensqualität. Gerade die jungen Landwirte sind hierbei sehr engagiert und kreativ.

Tips: Das neue Veranstaltungszentrum steht kurz vor der Eröffnung. Was wird künftig geboten?

Prandner: Am Wochenende vom 7. April wird unser Veranstaltungszentrum „Forum Luftenberg“ feierlich eröffnet. Dazu findet am 7. April um 19.30 Uhr das Kabarett „Der Heimwerkerprofi“ von und mit Fredi Jirkal statt. Am Sonntag erfolgt im Rahmen eines Festaktes ab 9.30 Uhr die offizielle Eröffnung mit Landeshauptmann Thomas Stelzer und Landesrätin Birgit Gerstorfer. Das „Forum Luftenberg“ verfügt über einen großen Saal mit Bühnentrakt der 320 Personen Platz bietet. Der kleine Saal ist für Konferenzen und Seminare ausgestattet und kann für Veranstaltungen bis zu 120 Personen genutzt werden. Wie wichtig uns das Lesen ist, soll auch mit der Bücherzelle vor dem Gemeindeamt und mit unserer öffentlichen Bücherei in der Neuen Mittelschule dokumentiert werden. Neben dem traditionellen Kultursommer finden heuer erstmalig regelmäßige Lesungen im Rahmen des „Lesezirkels“ im neuen Veranstaltungszentrum statt. Dazu findet im Juni eine Krimilesung und im Winter, passend zur Jahreszeit, eine Adventlesung statt.

Tips: Wie sieht es mit Bauland und aktuellen Wohnbauprojekten aus?

Prandner: Im Ortszentrum Statzing werden derzeit mehrere Wohnbauprojekte umgesetzt. Es entstehen derzeit Miet- und Eigentumswohnungen, um die Nachfrage zu decken. Auf den ehemaligen Wimhofergründen wird derzeit das Projekt „Wohnen über Luftenberg“ errichtet. Weitere 46 Mietwohnungen sind am Haselweg im Entstehen. Die ersten 23 Wohnungen werden voraussichtlich im Herbst 2018 bezugsfertig sein. Am Seeweg und am Floriniweg wurden vier sogenannte „Punkthäuser“ mit 36 Wohneinheiten errichtet. Diese Wohnanalge beeindruckt durch ihre einzigartige Grünraumgestaltung.

Tips: Welche zukünftigen Projekte sind in der Gemeinde geplant?

Prandner: Eines der wichtigsten Projekte ist die Errichtung des Hochwasserschutzes für den Bereich Abwinden. Die Fertigstellung ist mit Ende 2018 geplant. In den Bereichen der Straßensanierung, Geh- und Radwegenetze sowie der Verkehrssicherheit sind Projekte in Planung beziehungsweise kurz vor der Umsetzung.


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