Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

MARCHTRENK/OBERÖSTERREICH. Seit etwa zwei Jahren ist es auch in Österreich trendig, seine eigene Drohne zu steuern. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 100.000 der kleinen, fliegenden Wundermaschinen den Luftraum zwischen Bregenz und dem Neusiedlersee bevölkern. Am Gelände des ÖAMTC Fahrtechnikzentrum in Marchtrenk gab es nun die Möglichkeit, alles über Drohnen zu erfahren und erste Flugerfahrungen zu sammeln.
 
 

Harald Meyer, Andreas Thuller sowie Tips-Marketingleiter und Drohnen-Pilot Moritz Walcherberger mit einigen Flugobjekten. Foto: Hamedinger

Bevor sich die Drohnen-Piloten aufmachten die Lufthoheit zu gewinnen, galt es einige Theoriestunden zu absolvieren. Schließlich gilt es einiges zu wissen, bevor man mit einer Drohne startet. Andreas Thuller, Experte der auf Drohnen spezialisierten Firma Aviscopter: „Es gibt klare gesetzliche Regelungen für den Betrieb von Drohnen. So ist etwa das erlaubte Einsatzgebiet abhängig von Gewicht und Bauart der Drohnen.“ Für alle Flugobjekte gilt, dass man weder Menschen, Tiere oder Sachen gefährden darf. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt es sich jedoch eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Zusätzlich sollte man sich vor der Anschaffung einer Drohne über technische Details informieren. „Was möchte ich ausgeben? Möchte ich Aufnahmen mit der Drohne machen? Wie viele Akkus benötige ich für den Betrieb?“, erklärt Harald Meyer, ein Kollege von Thuller.

Nicht so schwierig wie gedacht

Nach der verdienten Mittagspause ist es endlich so weit. Die Bedingungen sind perfekt – kein Nebel, kein Wind – und schon hebt die erste Drohne ab. Noch zögerlich bewegt sich das Flugobjekt nach oben, zuerst nach links, dann nach rechts. Es ist eigentlich ein Kinderspiel denkt man sich, während man schön langsam mutiger wird. Achtung, ein Baum versperrt der surrenden Maschine den Weg, hoffentlich geht das gut. Doch Meyer und Thuller, die in Zusammenarbeit mit dem ÖAMTC Drohnen-Kurse anbieten, beruhigen: „Die moderne Technik erkennt Hindernisse und bremst die Drohne ab bevor etwas passiert.“ Und so kann der Flug Richtung Horizont weitergeführt werden. Ein Flug, der leider auch irgendwann zu Ende geht.