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MARIA NEUSTIFT/WEYER. Arbeit und Ausbildung sind oft Faktoren, die junge Männer und Frauen zur ländlichen Abwanderung bewegen. Dennoch nehmen sie viel in Kauf, um in ihrer Heimat zu bleiben.

Die regionale Ressource Holz soll verstärkt bei der Schaffung von Wohnraum eingesetzt werden. Foto: Wolfthal/Laussa
Mit einem neuen Leader-Projekt wird daran gearbeitet, das Landleben neu zu denken und attraktiv zu halten. Die unter 35-Jährigen sind Zukunftsgestalter Nummer eins. Doch wie sehen die jungen Erwachsenen ihr Leben und ihre Entwicklungschancen im ländlichen Raum? Damit hat sich die Region Nationalpark Kalkalpen gemeinsam mit der Spes-Zukunftsakademie auseinandergesetzt und neben einer Studie bereits konkrete Projekte umgesetzt „Es geht dabei darum, die Abwanderung zu mindern, die Rückkehr zu forcieren und die Verbindung zu den Abgewanderten zu erhalten“, präzisiert Christian Dörfel, Obmann der Leader-Region und Bürgermeister von Steinbach/Steyr.Über 400 befragtIn seiner Gemeinde wurden ebenso wie in Maria Neustift, Weyer, Klaus und Hinterstoder insgesamt über 400 Menschen zwischen 20 und 29 Jahren zu ihrer Motivation betreffend des Wohnstandortes befragt. Schlüsselfaktoren sind Ausbildung und Arbeit, wichtig für die Lebensqualität ist vor allem das Thema Wohnen. Und hier werden bereits erste konkrete Maßnahmen in den Umfrage-Gemeinden gesetzt. Erste Ideen gehen dabei in Richtung Nutzung von Leerständen in Ortszentren als moderne Wohn- und Kreativräume. Nutzung flexibler Modulbauweise bei Zu- und Anbauten für zeitlich begrenzten Bedarf, zum Beispiel auch in Form von Holzbaucontainern, verstärkte Verwendung der regionalen Ressource Holz, neue Gemeinschaftswohnformen für den ländlichen Raum und Jugendbeteiligung bei Wohnungsneubauvorhaben. ?  

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