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MARIA TAFERL.  Bereits seit einiger Zeit fehlt in Maria Taferl das Lebenselexier Nummer eins: Trinkwasser. Ein Licht am Ende des Wassermangel-Tunnels ist allerdings in Sicht.    

Aufgrund des Rekordsommers herrscht in Maria Taferl Wasserknappheit. Foto: Wodicka
Aufgrund des Rekordsommers herrscht in Maria Taferl Wasserknappheit. Foto: Wodicka

„Aufgrund Wasserknappheit bitten wir Sie darum, sorgsam mit Trinkwasser umzugehen und auf Rasengießen zu verzichten“, so wurde es bereits am 10. Oktober auf der Gemeinde-Homepage publiziert. Die Situation hat sich nun so verschärft, dass die Gemeinde das Trinkwasser seit einiger Zeit in rauen Mengen von Marbach zukaufen und am Taferlberg verbringen muss. „Aktueller Stand der Dinge ist, dass wir in den kommenden Tagen mit dem Bau einer Straße am Hillmanger beginnen. Wir haben dort ein neues Quellgebiet gefunden, das uns von drei Experten bestätigt wurde. In rund 60 bis 70 Meter befindet sich angeblich eine Quelle in einer Größenordnung von bis zu 3,5 Sekundenliter. Wenn das Wetter hält, starten im Februar die Bohrungen. Im Anschluss werden Menge und Leistung rund zwei Monate geprüft. Hält die Leistung an, kommt es zur Prüfung der Wasserqualität und im Anschluss starten wir mit den Grabungen der Leitungen von rund 250 Meter. Bis wir Wasser von dieser neuen Quelle einspeisen können, wird es daher vermutlich Herbst 2019 werden“, so VP-Ortschef Heinrich Strondl, der bis dorthin an die Bürger appelliert, mit dem Lebenselixier Nummer eins sorgsam umzugehen.


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