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MATTIGHOFEN. In einem Wohnhaus brach aus noch unbekannter Ursache ein Brand in einem Kellerabteil aus. Die Feuerwehr musste alle Hausbewohner evakuieren und konnte den Brand rasch löschen. Der Brandsachverständiger untersucht derzeit die Brandstelle, um die Ursache und die unbekannte Zündquelle zu ermitteln.

Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen und die Bewohner in Sicherheit bringen. Foto: Weihbold
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen und die Bewohner in Sicherheit bringen. Foto: Weihbold

Am 1. August hörte ein 38-jähriger Bewohner eines Mehrparteienhauses in Mattighofen gegen 21.30 Uhr einen lauten Knall im Keller. Daraufhin ging er nach unten, um der Ursache auf den Grund zu gehen, als ihm dichter Rauch aus einem Kellerabteil entgegen kam und er die Feuerwehr verständigte. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Keller bereits in Vollbrand, konnte jedoch rasch gelöscht werden. Wegen der starken Hitzeentwicklung wurde der Keller mit Löschschaum geflutet.

41 Bewohner aus Wohnhaus evakuiert

Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten drei Bewohner vom Atemschutztrupp der Feuerwehr aus dem vierten Stock gerettet werden. Dabei kamen sogenannte Bergemasken zum Einsatz. Zeitgleich konnten mit dem Hubsteiger zwei Personen durch ein Fenster aus dem dritten Stock in Sicherheit gebracht werden. Eine 70-jährige Bewohnerin des Hauses wurde mit der Rettung ins Krankenhaus Braunau eingeliefert. Nachdem das Mehrparteienhaus ausreichend belüftet wurde, konnten die Bewohner gegen 1.10 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Kartons und Elektrogeräte gerieten in Brand

Der Brandsachverständiger der Brandverhütungsstelle Oberösterreich untersuchte am 2. August die Brandstelle und stellte fest, dass der Brand tatsächlich in dem Kellerabteil ausbrach. An der Brandstelle waren Kartons und elektronische Geräte abgestellt. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand wurde der Brand durch eine unbekannte Zündquelle ausgelöst, jedoch gibt es derzeit noch keine Hinweise auf Brandstiftung. Der Brandsachermittler nimmt noch Detailuntersuchungen an den elektronischen Geräten vor und weitere Ermittlungen folgen.


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