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MATTIGTAL. Mit Fritz Egger hat der Lionsclub Mattigtal  seit 1. Juli einen neuen Präsidenten. Neben einem Schwerpunktprojekt will der Serviceclub auch in diesem Clubjahr Menschen aus der Region schnell und unbürokratisch helfen.

V.l.: Herbert Karer, Fritz Egger, Herbert John
V.l.: Herbert Karer, Fritz Egger, Herbert John

Seit 1. Juli ist Fritz Egger aus St. Johann neuer Präsident des Lionsclub Mattigtal. Der Serviceverein besteht seit 2000 und zählt derzeit 30 Mitglieder. Schwerpunkt im neuen Clubjahr liegt in der Unterstützung des Projekts „Mein Körper gehört mir“. Kindern der dritten und vierten Klasse Volksschule wird dabei das Verhalten und Reagieren bei drohendem sexuellen Missbrauch durch Spielpädagogen näher gebracht.

Schnell und unbürokratisch

Das große Anliegen der Mitglieder ist es, schnell und unbürokratisch in der Region zu helfen – dort, wo das soziale Netz versagt. Schon bei kleinen Beträgen wird geholfen, etwa wenn kein Geld für den Schulskikurs da ist, aber natürlich auch bei größerer Not. „Leider gibt es viele tragische Fälle, die nur selten den Weg zu uns finden“, bedauert Egger. Er wünscht sich, dass das Angebot der Lions bekannter wird und mehr Betroffene die Scheu davor verlieren, sich zu melden. „Meistens erfahren wir davon durch Dritte“, erklärt Egger.

Zwei Konten

Bei den Lions gibt zwei verschiedene Konten: Der Verein selbst finanziert sich durch die Mitgliedsbeiträge, die Spenden hingegen werden vor allem bei Veranstaltungen, wie dem jährlichen Gstanzlsingen, gesammelt. Allein in den letzten drei Jahren konnten insgesamt 34.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Anfragen können gerne unter mattigtal@lions.at gestellt werden.


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