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MATTIGHOFEN. Die KTM Induistries AG konnte im ersten Halbjahr des Jahres ihre Stellung als größter europäischer Motorradhersteller weiter festigen. Zudem wird die Gruppe in Pierer Mobility AG umbenannt.

Foto: KTM
Foto: KTM

KTM Industries AG wird zu Pierer Mobility AG – dies hat der Vorstand der Gruppe nun entschieden und wird bei der außerordentlichen Hauptversammlung im Herbst umgesetzt. Der Grund für die Namensänderung: Unter dem Dach der KTM Industries Gruppe befinden sich neben der Kernmarke KTM auch die Marken Husqvarna Motorcycles, Husqvarna Bicycles und Raymon sowie die Komponentenmarke WP. Da auch diese einen immer höhreren Stellenwert einnehmen, möchte soll künftig keine Einzelmarke mehr im Namen der Obergesellschaft vorkommen. Zudem soll damit die nachhaltige stabile Rolle des Mehrheitsaktionärs im Firmenwortlaut zum Ausdruck gebracht werden. Tatsächlich setzt sich auch der Wachstumskurs der Gruppe weiter fort. Mit insgesamt 135.711 verkauften Motorrädern im ersten Halbjahr und einem Umsatz von 754,9 Millionen Euro erzielt die Gruppe das mittlerweile neunte Rekordergebnis in Folge. Das operative Betriebsergebnis EBIT liegt im ersten Halbjahr 2019 mit 46,6 Millionen Euro deutlich über Budget.

Zukunftsmärkte

In den für KTM wichtigsten Zukunftsmarkt Indien nahmen die KTM-Zulassungen im ersten Halbjahr um über 35 Prozent zu. Der Marktanteil stieg von 4,3 auf rund 6,8 Prozent. Über den strategischen Partner Bajaj wurden in Indien und Indonesien bereits 32.539 Motorräder verkauft.

Durch die Übernahme des Australischen Importeurs mit Juli 2019 entwickelte sich das australische und neuseeländische Geschäft mit mehr als 10.000 verkauften KTM und Husqvarna Motorrädern zum drittgrößten Markt. In Europa konnte KTM seinen hohen Marktanteil bei rund 11,4 Prozent halten.

Ausblick

Für das zweite Halbjahr 2ß019 rechnet das Unternehmen mit einer Fortsetzung des positiven Wachstumstrends. Ziel ist es, die Marktanteile in den für KTM und Husqvarna wichtigen Märkten weiter auszubauen.


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