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AMSTETTEN. Die Stadt Amstet­ten plant Containerdörfer zur Unterbringung für gesamt 150 Flüchtlinge.

Auf dem Gelände der Bundesforste sollen 36 Container für 60 Flüchtlinge aufgestellt werden. Foto: Leeb

Zur Unterbringung von insgesamt 150 Flüchtlingen sollen auf dem Gelände des Landesklinikums Mauer 60 Container für 90 Flüchtlinge errichtet werden und am Gelände der Bundesforste 36 Container für 60 Flüchtlinge. Schon kurz nach der Veranstaltung der Stadt im Pfarrsaal der Pfarre St. Stephan am 7. September ist trotz genauer Informationen die Gerüchteküche hochgekocht.

Heiße LuftBald darauf machten Gerüchte von 300 Containern die Runde, die auf dem Gelände der Bundesforste nahe Waldheim aufgestellt werden sollten. Im Internet wurde von besorgten Bürgern von geheimen Begehungen berichtet, die scheinbar Pläne für diese vielen Container gesehen hätten. Auf Nachfrage der Tips wurden weder diese Pläne gezeigt, noch konnte von der Stadtverwaltung deren Existenz bestätigt werden. Bürgermeisterin Ursula Puchebner (SPÖ) hätte Kopien der Pläne von auf­geregten Bürgern erhalten sollen, was sie bis zum Redaktionsschluss aber nicht bestätigt hat. Sie ärgert sich zudem über Menschen, die in der jetzigen Situation Öl ins Feuer gießen und Emotionen schüren. „Es ist mir wichtig, berechtigte Ängste zu nehmen“, erklärt sie.

Aus diesem Grund war von der Ortsvorstehung Mauer-Greinsfurth am Montag, 21. September, um 19 Uhr im Turnsaal der Neuen Mittelschule Mauer eine weitere Informationsveranstaltung angesetzt, um offene Fragen, die sich aus der Unterbringung von ­Asylwerbern auf dem Gelände im Landesklinikum Mauer sowie auf dem Betriebsgelände der ehemaligen Bundesforste in der Südlandstraße ergeben, beantworten zu können.Tips wird darüber berichten.


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