Bürgermeister Gerner im Interview über Mauerkirchen
Bürgermeister Horst Gerner hat sich seit seinem Amtsantritt 2015 nicht nur dem Gemeinwohl der Gemeinde verschrieben, er kümmert sich auch um das Ortsbild von Mauerkirchen.

Tips:Viele Erneuerungspläne sind im Gespräch. Welche Projekte werden nun umgesetzt?
Gerner: Die Sanierung des Ober- und Untermarkts ist zur Zeit in Planung, da die Kanäle und Leitungen schon etwas in die Jahre gekommen sind. Im Zuge dessen wird der Markt neu gestaltet, um das Ortsbild des Zentrums von Mauerkirchen noch attraktiver zu gestalten. Bis zur nächsten Badesaison soll dann auch die Freibadanlage in neuem Glanz erstrahlen. Aufgrund des erhöhten Bevölkerungszuwachses ist auch eine Generalsanierung der Volks- und Neuen Mittelschule geplant.
Tips:Wie reagiert die Gemeinde auf den Zuwachs?
Gerner: Der Pfarrcaritas-Kindergarten hat mittlerweile eine vierte Kindergruppe, die übergangsweise beim VAZ untergebracht ist. Außerdem wird mit Bauanlagen und Wohnanlagen neuer Wohnraum geschaffen.
Tips:Wie sieht es mit dem Freizeitangebot in Mauerkirchen aus?
Gerner: Dank der zahlreichen Vereine ist in der Gemeinde immer etwas los. Im kulturellen Bereich organisiert zum Beispiel der Verein KuMM (Kultur Mauerkirchen Miteinander) immer wieder tolle Konzerte und Workshops. Im Sommer war Mauerkirchen Austragungsort des Landes-Feuerwehrleistungsbewerbs. Mir ist es ein großes Anliegen, dass die Kultur in unserem Ort einen entsprechenden Stellenwert bekommt. Die Vereine, die sich dafür einsetzen, sind eine große Bereicherung.
Tips:Mauerkirchen scheint ein attraktiver Ort zu sein, wo man alt werden will, oder?
Gerner: Das auf alle Fälle. Das Diakoniewerk Oberösterreich betreibt auch das Haus für Senioren, in dem die Bewohner in Hausgemeinschaften leben. Wenn man so sagen will, sind wir eine Gemeinde, in der man von der Wiege bis ins Seniorenheim gut aufgehoben ist.
Tips:Und Ihnen als gebürtigem Mauerkirchner wurde das Handwerk zum Bürgermeister schon in die Wiege gelegt?
Gerner: Durch mein langjähriges Engagement im Gemeinderat habe ich gelernt, wie wichtig es ist, aktiv an Neuerungen in der Gemeinde zu arbeiten, weil dadurch auch die Lebensqualität für alle Mauerkirchner steigt.


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