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MAUERKIRCHEN. Die Planungen standen schon lange, aber nach der coronabedingten Verzögerung konnte nun endlich mit der Generalsanierung des Mauerkirchner Freibades begonnen werden. Die Kosten für den Umbau liegen bei 3,8 Millionen Euro, der zu 60 Prozent vom Land gefördert wird, wodurch strenge Richtlinien gelten.

  1 / 3   Der überdimensionierte Hochbau der Freibadanlage wird derzeit abgerissen. Foto: Gemeinde Mauerkirchen

In den 1970er Jahren ursprünglich als Frei- und Hallenbad geplant und errichtet, entspricht die Bäder-Anlage in der Gemeinde Mauerkirchen nicht mehr den heutigen, modernen Ansprüchen. Das liegt vor allem daran, das bereits während der Bauphase der Plan eines Hallenbades eingestellt wurde und das Gebäude für ein Freibad alleine in seiner Struktur und Dimension deutlich zu groß ist. Rund 3,8 Millionen Euro kostet die Generalsanierung des Bades, die laut Bürgermeister Horst Gerner de facto einem Neubau gleicht, auch wenn die Anzahl und Größe der Becken in seiner Form erhalten bleiben wird. Unter anderem müssen aber die Becken leicht angehoben werden, um die richtige Wasserzirkulation zu gewährleisten. „Der ganze Umbau soll eine Ausrichtung für die nächsten Jahrzehnte sein“, verspricht Gerner.

Strenge Richtlinien aufgrund von Landes-Förderung

60 Prozent der Umbaukosten werden vom Land übernommen, allerdings müssen dadurch die strikten Bestimmungen des Raumprogrammes der Landesregierung eingehalten werden. Bis zum Frühjahr 2021 soll der Umbau abgeschlossen sein, um einen pünktlichen Start der Badesaison sicherzustellen. Neben den drei Schwimmerbecken wird auch ein neues Kinderbecken errichtet. „Im ersten Schritt sind acht, teils regionale Firmen, beteiligt. Wir wollen mit unserem Bad auch künftig ein attraktives Freizeitangebot für die Region bieten. Für die Zukunft habe ich schon viele Ideen wie etwa Schwimmkurse oder Familienaktionen“, verrät Gerner.


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