Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

MAUTHAUSEN. Im November 2018 findet das 2. Internationale Symposium für Menschenrechte statt. Bereits im Vorfeld gibt es einige Veranstaltungen. Am 26. Oktober wird im Kino Katsdorf der Film Jacopo von Angela Huemer gezeigt. 

Jakopo im Kino Katsdorf Foto: Syda Productions/Shutterstock.com
  1 / 2   Jakopo im Kino Katsdorf Foto: Syda Productions/Shutterstock.com

Von 8. bis 11. November 2018 findet das 2. Internationale Symposium für Menschenrechte statt. Rundgänge, Gespräche und Kulturveranstaltungen zum Thema Menschenwürde, Kinder- und Jugendrechte und Flucht stehen am Programm. Nähere Informationen unter www.menschenrechtesymposium.eu

Jacopo im Kino Katsdorf

„Was bleibt, wenn jemand stirbt?“ Angela Huemer traf Ornella Dentici, deren Bruder Jacopo im März 1945 in Gusen starb. Ornellas Sohn ertrinkt 1966 beim Tauchen. Die Gedichte des Bruders, die Fotos ihres Sohnes, eine Gedenkstatue waren Ansporn für einen Film, der über eine persönliche Geschichte hinausgeht.

„JACOPO“  von Angela Huemer

Freitag, 26. Oktober, 20 Uhr

Film (60 Minuten) und anschließendes Gespräch mit der Filmemacherin Angela Huemer

Einführung Rudolf A. Haunschmied und Martha Gammer

Kino Katsdorf,

Inhalt: „Was bleibt, wenn jemand stirbt? Liebe, Erinnerung, eine Statue? Ornella Denticis Bruder Jacopo starb im März 1945 in Gusen. Irgendwo dort liegen wohl seine sterblichen Überreste. Um ihn weiterleben zu lassen, benannte Ornella ihren Sohn, den sie 1946 gebar, Jacopo. Wie sein Onkel studiert er Physik, schreibt Gedichte. Im August 1966, im Alter von knapp 20 Jahren, ertrinkt er beim Tauchen vor der kleinen, abgelegenen Insel Linosa, südlich von Sizilien. Ein Jahr danach lässt Ornella eine Gedenkstatue auf Linosa errichten. Ornella erzählt mir all das bei unserer ersten persönlichen Begegnung. Die Statue auf Linosa steht noch, die Erinnerung an Jacopo ist ganz lebendig. Ornella wünscht sich, dass „etwas von diesen Männern bleibt“, sie gab mir die Gedichte ihres Bruders und zeigte mir die Fotos ihres Sohnes - als Ansporn für einen Film, der über diese persönliche Geschichte hinausgeht.“ Angela Huemer.

ANGELA HUEMER Aufgewachsen in Salzburg. Studium der Kommunikationswissenschaft, Film und Kunstgeschichte. Freiberufliche Filmemacherin, Journalistin und Kunsthistorikerin. Sie setzt sich in ihrer Arbeit mit den Themen Flucht und Migration, Geschichte, Kunst sowie der Art und Weise, wie wir uns erinnern, auseinander.

 


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden