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MAUTHAUSEN. Lukas Knoll und sein Freund und Studienkollege Bernhard Schaffer bewältigten die rund 6000 Kilometer zwischen New York und Los Angeles auf dem Fahrrad.

Lukas Knoll war mit seinem Freund 89 Tage quer durch Amerika unterwegs. Foto:privat
Lukas Knoll war mit seinem Freund 89 Tage quer durch Amerika unterwegs. Foto:privat

„Ich wollte wissen, wie weit ich aus eigener Kraft kommen kann. Gleichzeitig wollten wir uns mit diesem Rad-Abenteuer gemeinsam für eine gute Sache einsetzen, „ sagt Knoll. Die Distanz haben sie in 89 Tagen zurückgelegt und gleichzeitig 7.000 Euro für „Wings For Life“ - einer Stiftung für Rückenmarksforschung erzielt. Das Vorhaben,  je einen Euro für jeden gefahrenen Kilometer von Sponsoren zu sammeln, wurde damit sogar übertroffen.  Abgesehen von den klimatischen Unterschieden hat Lukas Knoll aus St. Georgen/Gusen andere, wesentliche Vor- und Nachteile zwischen Amerika und seinem Heimatland festgestellt. Wie er und Berni Schaffer die Herausforderungen dieses Unternehmens im Rückblick sehen, berichten sie in einem gemeinsamen Vortrag am Mittwoch, 13. Jänner um 19 Uhr im Pfarrheim Mauthausen. Der Eintritt für diesen Abend kostet fünf Euro.

INFO

WINGS FOR LIFE - Stiftung für Rückenmarksforschung

Ein tragischer Unfall war der entscheidende Anstoß, diese Stiftung ins Leben zu rufen. Heinz Kinigadner und Dietrich Mateschitz luden führende Wissenschafter nach Salzburg ein. Hier wurde klar, dass durchaus Hoffnung auf Heilung von Querschnittslähmungen besteht. Bahnbrechende Entdeckungen von Professor Sam David im Jahr 1981 und von Professor Martin Schwab zu Beginn der 1990er-Jahre zeigen, dass verletzte Nervenzellen im Rückenmark zur Regeneration imstande sind.


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