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MAUTHAUSEN. Abschied nehmen müssen Pfarrer Johann Fürst, die Pfarrgemeinde, Nachbarn, Freunde und Familie von der Pfarrhausfrau Maria Pressl.

In stillem Gedenken an Maria Pressl.
In stillem Gedenken an Maria Pressl.

Gerade beim Anbruch des internationalen Frauentages am 8. März hat sich „Frau Maria“ - wie sie im ganzen Ort genannt wurde - kurz vor ihrem 80. Geburtstag aus dieser Welt verabschiedet. Seit 1971 stand sie im Dienste der Pfarre Mauthausen. Zuverlässig war sie als Ansprechperson im Pfarrhof anzutreffen. Sie kümmerte sie sich um alle möglichen Belange, sorgte für einen funktionierenden Pfarrhaushalt, eine liebevoll geschmückte Kirche, ihren prächtigen Garten und um schneefreie Wege rund um die Kirche, damit die Besucher auch im Winter problemlos die Gottesdienste besuchen konnten. Auch der Flohmarkt der Pfarre war ihr immer ein besonderes Anliegen, bei dem sie sich mit ganzer Kraft eingebracht hat. Erstmals seit Jahrzehnten muss er diesmal ohne sie stattfinden. „Auch nach ihrer Erkrankung vor einem Jahr hat sie die gewohnten Besorgungen auf sich genommen“, sagt Pfarrer Johann Fürst. „Die ganze Pfarrgemeinde ist ihr unendlich dankbar, sie bildete über 45 Jahre lang einen Mittelpunkt für viele Aktivitäten. Besonders die Kinder waren ihr ans Herz gewachsen und manche tiefe Freundschaften sind entstanden. Wir trauern sehr um sie.“

Totenandacht: Montag, 13. März, 19 Uhr

Totenmesse: Dienstag, 14. März, 9.45 Uhr

in der Pfarrkirche Mauthausen

Bestattung: Friedhof Kollmitzberg


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