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MAUTHAUSEN. Über ein Jahr lief zuletzt das Projekt Erasmus+ der Bewusstseinsregion Mauthausen - Gusen - St.Georgen. Dabei lernten Schüler mehr über den Holocaust.

von links: Bürgermeister Erich Wahl, Bürgermeister Thomas Punkenhofer, Sabine Bauernfeind (Direktorin der Neuen Mittelschule Mauthausen), Andrea Wahl, Andreas Reisinger (Direktor der Neuen Mittelschule St. Georgen an der Gusen) und Bürgermeister Christian Aufreiter. Foto: mai

Übergreifend nach Italien und Katalonien nahmen 150 Schüler an einem Austausch teil, um soziale, historische und sprachliche Kompetenzen zu erlernen. „Die kulturelle Vielfalt in Europa ist ein echtes Geschenk“, so der Bürgermeister aus St. Georgen/ Gusen, Erich Wahl. Der internationale Kontakt und Austausch hat viele Vorteile für Schüler aber auch für Lehrer. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit lässt auch andere Lehr- und Lernmethoden zu und eröffnet Blicke auf größere Zusammenhänge. Besonders geschichtliches kann man direkt vor Ort genauer lernen. Die Schüler und Lehrer waren bei der genauen Programmgestaltung beteiligt und konnten dadurch auch ihre Interessen einbringen. Die Bewusstseinsregion und ihre Projekte ist wichtig für Europa und ein Vorbild für viele andere europäische Organisationen.

Schüleraustausch schafft Nachhaltigkeit

Aus diesem Projekt ist auch schon wieder ein Neues entstanden: Vielfalt als Chance. Die Vorbereitungen laufen dafür auf Hochtouren: Bereits im Mai werden 50 Schüler aus Italien auf Besuch in Mauthausen sein. Sie werden teilweise am Unterricht der Neuen Mittelschule Mauthausen teilnehmen und Ausflüge machen. Viele Eltern unterstützen das Projekt und nehmen Gastkinder auf. Während des Besuchs werden die Schüler auch den historischen Hintergrund der Gemeinde aufarbeiten. Der Direktor der Neuen Mittelschule St. Georgen/Gusen, Andreas Reisinger, sieht den Schüleraustausch als Zeichen für ein friedliches europäisches Miteinander. „Europa kann nur eine gute Zukunft haben, wenn wir bei den Kindern anfangen“, meint er weiter. Bereits in zwei Wochen werden 30 italienische Schüler die Gemeinde St. Georgen/Gusen besuchen. „Ein Schüleraustausch ist sehr nachhaltig, da oft ein Kontakt bestehen bleibt und sie lange davon profitieren“ so Andrea Wahl, Geschäftsführerin der Bewusstseinsregion. 


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