„ErinnerungsArbeit“ im Fokus der internationalen Jugendbegegnung
MAUTHAUSEN. Die KZ-Gedenkstätte Mauthausen organisiert von 30. Juli bis 13. August zum dritten Mal gemeinsam mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eine internationale Jugendbegegnung, an der Jugendliche aus verschiedenen europäischen Ländern teilnehmen.

Die Jugendbegegnung setzt sich inhaltlich mit der Geschichte des Ortes auseinander und nimmt zudem die unterschiedlichen Bedeutungsebenen der KZ-Gedenkstätte Mauthausen – als ehemaliger Tatort, als Gedenk- und Erinnerungsort sowie als Lernort – ins Visier. Ähnlich wie in den Vorjahren gibt es ein vielfältiges Programm, das neben der Auseinandersetzung mit der Geschichte, auch das Kennenlernen unterschiedlicher Sprachen und Kulturen im Fokus hat. Bernhard Mühleder, der seitens der Gedenkstätte die Jugendbegegnungen bereits in den Vorjahren betreute, sieht dem diesjährigen Zusammentreffen mit Spannung entgegen: „Die Jugendbegegnung des letzten Sommers habe ich in besonders guter Erinnerung. Die Teilnehmer waren großartig, die Diskussionen sehr anregend und die Freizeit haben wir mit Klettern, Baden und Grillen sehr angenehm verbracht!“
Teilnehmen und erinnern
Besonders beachtlich bei den Jugendbegegnungen ist, dass meist die Teilnehmer selbst das Gefühl entwickeln, an jenem Ort, an dem sehr viele Menschen großes Leid erfahren haben, Positives zu hinterlassen. Teilnehmen können Interessierte im Alter von 16 bis 25 und die Camp-Sprache ist Englisch. Die Jugendbegegnung wird durch Erasmus+ gefördert. Der Teilnehmerbetrag beläuft sich auf 170 Euro. Anmeldungen sind unter bernhard.muehleder@mauthausen-memorial.org oder unter der Telefonnummer 07238/226922 möglich.


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